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Suizid von al-Bakr wirft viele Fragen auf

Was wir wissen wollen Suizid von al-Bakr wirft viele Fragen auf

Einer der bestbewachten Gefangenen des Landes erhängt sich in seiner Zelle: Der Fall al-Bakr wirft viele Fragen auf und lässt die sächsische Justiz dabei nicht gut aussehen. Antworten sind gefordert.

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So erklären die Behörden den Suizid von al-Bakr

Die Justizvollzugsanstalt in Leipzig. Hier hat sich der unter Terrorverdacht stehende Dschaber al-Bakr in seiner Zelle erhängt.
 

Quelle: dpa

Leipzig/Hannover. Laut seines Anwalts war die Suizidgefahr von Dschaber al-Bakr bekannt, das Gefängnis habe die ständige Beobachtung seines Mandanten zugesagt. Und doch konnte sich der 22-Jährige am Mittwoch in seiner Zelle erhängen. Politiker reagierten fassungslos und forderten Erklärungen. Der Pflichtverteidiger Al-Bakrs sprach empört von einem "Justizskandal". Viele Fragen sind offen.

  • Womit konnte sich Dschaber al-Bakr erhängen?
  • Was darf ein Suizidgefährdeter in der Zelle bei sich haben?
  • Wie sieht die Überwachung eines selbstmordgefährdeten Gefangenen aus?
  • Warum wurde er nicht, wie geplant, nach Karlsruhe überstellt?
  • Auch im Hinblick auf die Ausbrüche in der Vergangenheit: Sind die JVAs überfordert mit der Bewachung von Gefangenen?
  • Wurde der Selbstmord eventuell billigend in Kauf genommen?
  • Wo sind die Syrer, die al-Bakr gefesselt haben?
  • Sitzen sie auch in Haft?
  • Welche Konsequenzen wird der Fall al-Bakr für Innen- und Justizminister in Sachsen haben?

Die sächsischen Behörden wollen ab 11 Uhr über den Fall in einer Pressekonferenz informieren.

Von RND

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