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Politik Suizid von al-Bakr wirft viele Fragen auf
Nachrichten Politik Suizid von al-Bakr wirft viele Fragen auf
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10:57 13.10.2016
Die Justizvollzugsanstalt in Leipzig. Hier hat sich der unter Terrorverdacht stehende Dschaber al-Bakr in seiner Zelle erhängt.  Quelle: dpa
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Leipzig/Hannover

Laut seines Anwalts war die Suizidgefahr von Dschaber al-Bakr bekannt, das Gefängnis habe die ständige Beobachtung seines Mandanten zugesagt. Und doch konnte sich der 22-Jährige am Mittwoch in seiner Zelle erhängen. Politiker reagierten fassungslos und forderten Erklärungen. Der Pflichtverteidiger Al-Bakrs sprach empört von einem "Justizskandal". Viele Fragen sind offen.

  • Womit konnte sich Dschaber al-Bakr erhängen?
  • Was darf ein Suizidgefährdeter in der Zelle bei sich haben?
  • Wie sieht die Überwachung eines selbstmordgefährdeten Gefangenen aus?
  • Warum wurde er nicht, wie geplant, nach Karlsruhe überstellt?
  • Auch im Hinblick auf die Ausbrüche in der Vergangenheit: Sind die JVAs überfordert mit der Bewachung von Gefangenen?
  • Wurde der Selbstmord eventuell billigend in Kauf genommen?
  • Wo sind die Syrer, die al-Bakr gefesselt haben?
  • Sitzen sie auch in Haft?
  • Welche Konsequenzen wird der Fall al-Bakr für Innen- und Justizminister in Sachsen haben?

Die sächsischen Behörden wollen ab 11 Uhr über den Fall in einer Pressekonferenz informieren.

Von RND

Einer der bestbewachten Gefangenen des Landes erhängt sich in seiner Zelle: Der Fall al-Bakr wirft viele Fragen auf. Die sächsische Justiz antwortet in einer Pressekonferenz.

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