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Politik Tausende protestieren in Mittelosteuropa gegen Zuwanderung
Nachrichten Politik Tausende protestieren in Mittelosteuropa gegen Zuwanderung
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18:00 12.09.2015
Gegner der polnischen Flüchtlingsgpolitik bei einer Demonstration in Warschau.  Quelle: Jacek Turczyk
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Prag/Warschau

Sie schwenkten polnische Fahnen und feuerten Knallkörper ab. Die Stadtverwaltung hatte zuvor vergeblich versucht, die Demonstration verbieten zu lassen. Auf einer Gegenkundgebung demonstrierten Hunderte für Gastfreundschaft.

In der tschechischen Hauptstadt Prag standen sich Hunderte Vertreter des "Blocks gegen den Islam" und einer Initiative gegen Hass nur durch eine Straße getrennt gegenüber. Die Polizei hielt beide Lager auf Abstand. In Bratislava versammelten sich nach Angaben der Polizei gut tausend Islamgegner und rund 400 Gegendemonstranten. In der Stadt war es im Juni zu gewaltsamen Ausschreitungen von Rechtsextremisten gekommen.

Der slowakische Innenminister Robert Kalinak lehnte unterdessen erneut ein EU-weites Quotensystem ab. Das katholisch geprägte Land sei zur gezielten Aufnahme Hunderter syrischer Christen bereit. "Wir wissen, dass sie sich integrieren und für uns tatsächlich ein Gewinn sein werden", sagte der Sozialdemokrat der Agentur TASR.

dpa

Viel wurde geredet. Das ist die wohl wichtigste Botschaft nach dem Abschluss des Dialogprozesses der katholischen Kirche. Von einer neuen Gesprächskultur ist die Rede. Und von einer Hoffnung.

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Auf einem Parteitag in Ankara hat die türkische AKP den regierenden Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu als Vorsitzenden bestätigt. Er wird bei den Parlamentswahlen am 1. November erneut als Spitzenkandidat der islamisch-konservativen Partei antreten.

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