Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Trump revidiert Haltung zu Folter und Umgang mit Terror-Familien

Wahlen Trump revidiert Haltung zu Folter und Umgang mit Terror-Familien

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump korrigiert seine Positionen zu Folter und Anti-Terrormaßnahmen in zentralen Punkten um 180 Grad. Er verstehe, dass die USA an Recht und Verträge gebunden seien, zitierte das "Wall Street Journal" aus einem Statement Trumps.

Voriger Artikel
Anschlag auf Unterkunft mutmaßlich von NPD-Mann gesteuert
Nächster Artikel
Bewerber-Ansturm bei der Bundespolizei

Sollte Donald Trump auch am 15. März gewinnen, wäre seine Kandidatur schwerlich zu verhindern.

Quelle: Gary Coronado

Washington. s. Er werde das Militär oder andere Offizielle nicht anweisen, dieses Recht zu brechen. Er werde in diesen Fragen ihren Rat suchen.

Noch am Vorabend hatte Trump in der TV-Debatte der Republikaner in Detroit gesagt, er halte an seiner Unterstützung von Waterboarding (bei dieser geächteten Befragungsmethode wird Ertrinken simuliert) und noch härterer Foltertechniken fest. Auch wiederholte er seine Bereitschaft, Familienangehörige von Terroristen zu verfolgen.

Hochrangige Militärs und Geheimdienstler hatten in den vergangenen Tagen öffentlich scharfe Kritik an Trump geäußert. Sie machten deutlich, dass es sich bei den von ihm propagierten Maßnahmen um Kriegsverbrechen handele, die internationales Recht brächen und sich gegen alles wendeten, wofür die USA in der Welt einstünden.

Trump erklärte: "Ich werde niemanden aus dem Militär bitten, das Recht zu missachten. Es ist klar, dass ich als Präsident wie alle Amerikaner an diese Gesetze gebunden bin, und ich werde diese Verantwortung wahrnehmen."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161203-99-408078_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Real macht Barças Siegträume in 90. Minute zunichte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?