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Politik Trumps Wahlkämpfer Gates bekennt sich schuldig
Nachrichten Politik Trumps Wahlkämpfer Gates bekennt sich schuldig
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00:33 24.02.2018
Trumps Wahlkampfhelfer Rick Gates bekennt sich in den Russlandermittlungen für schuldig. Quelle: AP
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Washington

US-Präsident Donald Trumps früherer Wahlkampfhelfer Rick Gates hat sich am Freitag im Zuge der Russlandermittlungen für schuldig bekannt. Es geht um Anklage wegen Verschwörung gegen die US-Regierung im Zusammenhang mit Betrug und nicht registrierter Lobbyaktivität und Falschaussagen vor Bundesbehörden, wie aus einem Gerichtsdokument hervor ging.

Das Schuldbekenntnis deutet darauf hin, dass der 45-Jährige beabsichtigt, mit Sonderermittler Robert Mueller zu kooperieren. Die betreffenden Anklagepunkte haben keinen direkten Bezug zu Trumps Wahlkampfteam. Allerdings könnte Gates Muellers Ermittlern einen tieferen Einblick in die Arbeit der Trump-Wahlkämpfer liefern. Es wäre das fünfte öffentlich bekannte Schuldeingeständnis bei den Ermittlungen wegen möglicher Geheimabsprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und dem Kreml.

Manafort beteuert seine Unschuld

Am Donnerstag waren 32 weitere Anklagen gegen Gates und Trumps ehemaligen Wahlkampfchef Paul Manafort erhoben worden. Dabei geht es um Steuervergehen und Bankbetrug. Im Oktober waren Gates und Manafort bereits angeklagt worden, weil sie angeblich nicht registrierte Lobbyarbeit tätigten und sich zusammentaten, um Millionen Dollar zu waschen, die sie für ihre Tätigkeit für eine pro-russische Partei in der Ukraine erhalten hatten. Damals hatte Gates auf nicht schuldig plädiert.

Manafort beteuerte weiterhin seine Unschuld. Gates' Schuldeingeständnis ändere nichts daran, dass er sich gegen die Vorwürfe wehren werde, die unwahr seien, teilte Manafort mit.

Von RND/tap

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