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Politik Tsipras nimmt Varoufakis in Schutz
Nachrichten Politik Tsipras nimmt Varoufakis in Schutz
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12:55 31.07.2015
Griechenlands Ministerpräsident Tsipras spricht in Athen vor dem Syriza-Zentralkomitee. Quelle: Orestis Panagiotou
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Der frühere Finanzminister Gianis Varoufakis steht in der Kritik, weil er an einem Plan für einen Euro-Austritt Griechenlands gearbeitet haben soll.

Tsipras nahm seinen Ex-Minister in Schutz. "Suchen Sie nicht nach Skandalen bei Varoufakis", sagte Tsipras. Varoufakis habe wohl Fehler gemacht. "Sie können ihn aber nicht anklagen, dass er ein Gauner ist. Sie können ihn nicht anklagen, dass er das Geld des Volkes geklaut hat. Er hat kein Geld ins Ausland gebracht", sagte Tsipras.  

Griechenland habe sich auf den Fall vorbereiten müssen, dass andere Kräfte in der EU den Euro-Austritt in die Wege leiten würden, sagte Tsipras. "Fragen Sie doch die Regierung in Berlin", sagte er. "Sie wird Ihnen erklären, was das für ein Plan ist, (von dem Berlin) immer noch sagt, er bleibt auf dem Tisch", sagte Tsipras.

Er antwortete damit auf eine Anfrage der Sozialisten zu einem angeblichen Plan B von Varoufakis, der zum Austritt Griechenlands aus dem Euro führen könnte. Varoufakis soll laut der Zeitung "Kathimerini" den Ausbau eines parallelen Zahlungssystems für Griechenland geplant haben. Die griechische Justiz hat das Material zu dem Vorwurf dem Parlament übergeben. Varoufakis könnte eine Anklage wegen Hochverrats oder Bildung einer kriminellen Vereinigung drohen, spekulierten griechische Medien.

dpa

Das Bundesumweltministerium will von Paris Aufklärung über die französischen Pläne zu einem möglichen Endlager für Atommüll im lothringischen Bure. Das Ministerium gehe davon aus, dass das Mitte Juli vom Parlament in Paris beschlossene Wirtschaftsförderungsgesetz keine Vorfestlegung bedeute, sagte eine Sprecherin in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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Wolgast (dpa) – Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) besucht heute eine Flüchtlingsunterkunft in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern. Wegen der stark gestiegenen Zahl der Migranten will er sich zusammen mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ein Bild von der Lage vor Ort machen.

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Der Richtungsstreit innerhalb der griechischen Regierungspartei Syriza über die neuen Sparprogramme droht zu einer Kraftprobe für Regierungschef Alexis Tsipras zu werden.

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