Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik US-Hilfsorganisation spionierte in Nordkorea
Nachrichten Politik US-Hilfsorganisation spionierte in Nordkorea
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:24 27.10.2015
Ein Jahr, nachdem George W. Bush in Nordkorea, Iran und Irak eine «Achse des Bösen» ausgemacht hatte, startete das Spionageprogramm. Quelle: Shawn Thew/Archiv
Anzeige
Washington

Als Teil eines streng geheimen Programms habe die in mehr als 30 Ländern aktive Humanitarian International Services Group (HISG) christliche Missionare, Hilfsarbeiter und chinesische Schmuggler angeheuert. "Wir hatten nichts in Nordkorea, null", erläutert ein Ex-Militär den Schritt.

In einer Art Testlauf seien Bibeln unter Winterkleidung versteckt nach Nordkorea geschmuggelt worden, wo religiöse Handlungen entgegen der kommunistischen Ideologie verboten sind. Da die Bibeln unter der Sachspende nicht entdeckt wurden, folgten Sensoren und Funkbaken. Ziel sei gewesen, Signale des nordkoreanischen Militärs zu stören und "nukleare Unregelmäßigkeiten" zu messen, heißt es in dem Bericht.

Finanziert worden sei das Programm mit rund 15 Millionen Dollar (13,6 Mio Euro) über ein Anwaltsbüro im Staat Minnesota, eine Nonprofit-Organisation und eine Unternehmensberatung. 2012 sei das 2003 unter Ex-Präsident George W. Bush gestartete Programm schließlich eingestellt worden.

dpa

Die wirtschaftliche Lage in Europa erholt sich, die junge Generation aber profitiert davon noch nicht. Nach einer Studie wird die Kluft zwischen Alt und Jung immer größer. Und das auch in Deutschland, obwohl die Ausgangslage hier im EU-Vergleich deutlich besser ist.

27.10.2015

Diesmal keine Krawalle in Dresden. Doch Pegida bringt wieder Tausende auf die Straße - und fordert Gegendemonstranten heraus.

26.10.2015

Hunderte Flüchtlinge kommen in Freiberg mit dem Zug an - und müssen von Polizisten vor aufgebrachten Demonstranten geschützt werden. Die Behörden nennen die Angriffe "beispiellos".

26.10.2015
Anzeige