Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Umfrage: AfD auch in Rheinland-Pfalz drittstärkste Kraft
Nachrichten Politik Umfrage: AfD auch in Rheinland-Pfalz drittstärkste Kraft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:33 11.02.2016
AfD-Wahlkampfveranstaltung in Mainz: Die rechtskonservative Partei ist laut einer Umfrage zur drittstärksten Kraft in Rheinland-Pfalz aufgestiegen. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Anzeige

In der Umfrage von Infratest dimap für das SWR-Politikmagazin "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" kommt die AfD auf neun Prozent, einen Prozentpunkt mehr als im Januar, während die Grünen einen Punkt verlieren und nur noch acht Prozent erzielen.

Die FDP erreicht in der Sonntagsfrage sechs Prozent, die CDU 37 und die SPD 31 Prozent. Die Linke rutscht demnach auf vier Prozent ab und würde den Einzug in den Landtag erneut verpassen. Die Regierungsbildung würde in diesem Fall schwierig: Eine Regierungsmehrheit hätte nur noch eine große Koalition unter CDU-Führung oder ein "Jamaika"-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP, das aber als unrealistisch gilt. Zurzeit wird Rheinland-Pfalz von einer rot-grünen Koalition unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) regiert.

Der wachsende Zuspruch zur AfD folgt einem bundesweiten Trend. Auf Bundesebene ist die rechtskonservative Partei, die vor allem mit radikalen Forderungen in der Flüchtlingsdebatte für Schlagzeilen sorgt, bereits in mehreren Umfragen zur drittstärksten Kraft aufgestiegen. Im jüngsten ARD-"Deutschlandtrend" kam die AfD auf 12 Prozent - den höchsten Wert, der bisher in dieser Umfrage für die Partei gemessen wurde.

dpa

Das Feld bei den US-Republikanern lichtet sich. Mit Chris Christie und Carly Fiorina schmeißen zwei weitere Bewerber hin. Damit sind noch fünf übrig, die es mit Donald Trump aufnehmen wollen.

11.02.2016

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) fordert für ihr Ressort kurzfristig rund eine halbe Milliarde Euro mehr im Jahr zur Integration von Flüchtlingen. Aus dem laufenden Haushalt für Arbeitsmarktpolitik könne sie die zusätzlichen Aufgaben nicht bewältigen, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

11.02.2016

Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi will sich bei einem Besuch in Berlin um weitere deutsche Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bemühen.

11.02.2016
Anzeige