Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Ungarn will Grenze zu Serbien mit Zaun dichtmachen

Migration Ungarn will Grenze zu Serbien mit Zaun dichtmachen

Mit einem vier Meter hohen Zaun will Ungarns rechts-nationale Regierung die Grenze zum südlichen Nachbarland Serbien für Migranten dichtmachen. "Die Regierung hat Innenminister Sandor Pinter angewiesen, bis zum kommenden Mittwoch die Abriegelung der ungarisch-serbischen Grenze vorzubereiten", erklärte Außenminister Peter Szijjarto am Rande einer Kabinettssitzung in Budapest.

Voriger Artikel
Auschwitz-Prozess: Gutachter hat Zweifel an Grönings Aussage
Nächster Artikel
Kopf-an-Kopf-Rennen bei Wahl in Dänemark erwartet

Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien werden von der ungarischen Polizei nahe der Grenze zu Serbien festgehalten. Foto: Zoltan Gergely Kelemen/Archiv

Budapest. t. "Die Regierung ist dazu entschlossen, Ungarn und die ungarischen Menschen vor dem Einwanderungsdruck zu schützen", fügte er hinzu. Ungarn ist eines der Transitländer für die Flüchtlingsströme aus Nahost und Afrika in den Westen Europas.

Das ungarische Parlament erörterte am selben Tag den von der Regierungspartei Fidesz eingebrachten Entwurf einer Novelle des Asylgesetzes. Dieser würde die Regierung dazu ermächtigen, beliebige Länder, darunter auch Serbien, als "sichere Drittstaaten" einzustufen, womit von dort eintreffende Schutzsuchende wieder in die betreffenden Staaten abgeschoben werden könnten.

Migranten, die in Ungarn aufgegriffen werden, wollen der Regel gar nicht in Ungarn bleiben, sondern nutzen das Land nur als Durchgangsstation in Richtung Westeuropa. Dennoch hatte Ministerpräsident Viktor Orban zuletzt eine aufwendige Plakat-Kampagne mit ausländerfeindlichen Losungen gestartet. Kritiker werfen Orban deshalb billigen Populismus vor.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
81a1ba7a-fd52-11e7-ab43-ba738207d34c
Dschungelcamp 2018 – Die Highlights der ersten Sendung

Ein beherzter Sprung aus dem Flugzeug und ab geht es in den australischen Dschungel! Die zwölf Kandidaten ziehen unter einigen Strapazen endlich in den Busch.

Die SPD will mit CDU/CSU über eine Große Koalition verhandeln – war das die richtige Entscheidung?