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Verluste für Konservative in Spanien - Podemos überrascht

Wahlen Verluste für Konservative in Spanien - Podemos überrascht

Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Spanien hat die konservative Volkspartei (PP) des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy kräftige Einbußen erlitten.

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Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy gibt seine Stimme in Madrid ab.

Quelle: Juan Carlos Hidalgo

Madrid. In Madrid und Barcelona errang die neue Linkspartei Podemos nach ersten Prognosen überraschende Erfolge.

Da die großen Parteien PP und Sozialisten (PSOE) nach den Prognosen fast nirgendwo absolute Mehrheiten gewonnen haben, dürften neue Parteien wie Podemos oder die liberale Bewegung Ciudadanos (Bürger) in vielen Regionen und Kommunen bei der Regierungsbildung künftig eine Schlüsselrolle spielen.

Die Abstimmungen galten als wichtiger Test für die landesweite Parlamentswahl im Herbst.

In den zwei größten spanischen Städten konnten von Podemos unterstützte Wahlbündnisse darauf hoffen, die meisten Stimmen zu erhalten. In Madrid lieferten sie sich nach Prognosen der TV-Sender ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Konservativen, die die frühere Bildungsministerin Esperanza Aguirre als Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters nominiert hatten.

In Barcelona machte ein Podemos-Bündnis dem bisherigen Stadtoberhaupt Xavier Trias von den katalanischen Nationalisten (Ciu) die Mehrheit streitig. Die Sozialisten (PSOE) erlitten den Prognosen zufolge in beiden Metropolen ein Debakel.

Rajoys PP konnte sich landesweit offensichtlich als stärkste Kraft behaupten. Die Konservativen erhielten laut Prognose des TV-Senders  Antena 3 in elf Regionen die meisten Stimmen, verfehlten aber die absolute Mehrheit. In 13 von 17 spanischen Regionen waren regionale Parlamente und im ganzen Land neue Stadträte und Gemeindevertretungen gewählt worden.

Die PP war wegen ihrer Sparpolitik und einer Reihe von Korruptionsskandalen in der Wählergunst abgerutscht. Rajoy hoffte darauf, dass die zuletzt verbesserte Wirtschaftslage des Landes seiner Partei zugutekommen würde.

dpa

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