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Veröffentlichtes Foto zeigt Terrorverdächtigen mit Waffen

Kriminalität Veröffentlichtes Foto zeigt Terrorverdächtigen mit Waffen

Nach der Razzia gegen eine mutmaßliche Terrorzelle hat die Berliner Polizei ein Foto veröffentlicht, das den Hauptverdächtigen mit unterschiedlichen Waffen zeigt.

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Das von der Berliner Polizei veröffentlichte Foto soll den Hauptverdächtigen mit unterschiedlichen Waffen zeigen

Quelle: Polizei

Berlin. Auf dem Bild hält der 34-Jährige eine Pistole in der Hand; neben ihm stehen zwei Schnellfeuergewehre vom Typ Kalaschnikow und ein Zielfernrohr, auf dem Boden liegen Handgranaten und Magazine. Das Gesicht des bärtigen Mannes ist unkenntlich gemacht. Bisherigen Ermittlungen zufolge habe er sich im Kampfgebiet in Syrien aufgehalten, teilte die Polizei am Freitag mit. Es gebe weitere Bilder, die dies belegten.

Der 34-jährige Algerier steht im Verdacht, Kopf einer islamistischen Terrorzelle zu sein, die möglicherweise einen Anschlag in Deutschland vorbereiten wollte. Die mutmaßliche Zelle war am Donnerstag zerschlagen, der Hauptverdächtige im Sauerland festgenommen worden. Er wurde wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der Terrormiliz IS mit internationalem Haftbefehl aus Algerien gesucht.

Der in Berlin festgenommene Terrorverdächtige kommt in Untersuchungshaft. Am Freitag sei ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung gegen ihn erlassen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 49-Jährige war am Donnerstag bei einer Anti-Terror-Razzia festgenommen worden - jedoch nicht wegen möglicher Anschlagsplanungen. Er hatte Deutschland demnach 2013 verlassen und kehrte ein Jahr später mit falschen französischen Personalien zurück. Danach trat er mehrfach unter unterschiedlichen Identitäten auf.

Der 49-Jährige war nach Polizeiangaben vom Freitag seit 2000 unter abweichenden Personalien in Berlin bekannt. Ein weiterer Verdächtiger aus Berlin, der jedoch nicht festgenommen wurde, reiste nach ersten Erkenntnissen bereits im Frühjahr 2004 nach Deutschland ein und hat eine befristete Aufenthaltsgenehmigung.

Insgesamt wird gegen vier Algerier zwischen 26 und 49 Jahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Die Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatten laut Staatsanwaltschaft womöglich einen Anschlag in der deutschen Hauptstadt geplant.

dpa

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