Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Viele Tote bei Selbstmordanschlag auf Moschee in Saudi-Arabien

Terrorismus Viele Tote bei Selbstmordanschlag auf Moschee in Saudi-Arabien

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Saudi-Arabien sind nach offiziellen Angaben 15 Menschen getötet worden. Wie das Innenministerium bekanntgab, kamen zwölf Sicherheitskräfte und drei weitere Personen ums Leben, als der Täter am Donnerstag in dem südwestlichen Ort Abha eine Bombe zündete.

Voriger Artikel
Obama kämpft für Iran-Abkommen
Nächster Artikel
Japaner gedenken der Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Saudi-Arabien sind zahlreiche Menschen verletzt und getötet worden. Foto:Saudi Press Agency / Handout

Riad. e. Neun weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zunächst war von 17 Toten und Dutzenden Verletzten die Rede gewesen.

Die Moschee steht laut Medienberichten auf einem Gelände der Anti-Terror-Polizei. Bei den Toten handelte es sich überwiegend um Sicherheitskräfte des Sondereinsatzkommandos.

Der Anschlagsort liegt in der Grenzregion zum Bürgerkriegsland Jemen. Dort fliegt ein von den Saudis angeführtes Militärbündnis seit März Luftschläge gegen die schiitischen Huthi-Rebellen.

In dem streng islamischen Königreich gibt es seit Monaten immer wieder Terroranschläge. Meist zielen die Täter auf Moscheen der Schiiten. Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich bereits zu Angriffen. Für sie sind Schiiten vom wahren Glauben abgefallen.

In Saudi-Arabien sind Schiiten eine Minderheit, die sich über Diskriminierung seitens des Staates beklagt. In einigen Gebieten der ölreichen Ostprovinz bilden Schiiten sogar die Mehrheit. In Saudi-Arabien ist der sunnitische Wahhabismus, eine besonders konservative Interpretation des Islam, Staatsreligion.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161128-99-345689_large_3_4.jpg
Fotostrecke: VfB-Stürmer Terodde trifft und trifft und lobt Mitspieler

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?