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13:27 26.02.2018
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) steigt aus einem Airbus A400M der Luftwaffe. Quelle: dpa
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Berlin

Lange Zeit galt Ursula von der Leyen (CDU) als Kanzlerinnen-Alternative. Zumindest hat die amtierende Verteidigungsministerin und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende dieser Ruf gefreut. Jetzt wird sie plötzlich zu den ältesten Kabinettsmitgliedern gehören. Ihr wird attestiert, Probleme mit dem Herz der Bundeswehr und heimliche Brüssel-Pläne zu haben. Dabei meint sie selbst, die rumpeligen Zeiten habe man hinter sich.

Frau von der Leyen, mit 59 Jahren gehören Sie jetzt, zusammen mit Peter Altmaier, zu den Kabinettssenioren. Wie fühlt sich das an?

Ich finde das Signal ganz klasse, dass die Spitze in der CDU weiblicher und jünger wird. Es kommt auch auf das Gesamttableau an. Zum verlässlichen Regieren gehört auch Erfahrung. Deswegen ist die Mischung richtig und gut.

Wollen Sie, wie die Kanzlerin, vier Jahre in der Regierung bleiben, oder zieht es Sie demnächst nach Brüssel oder woanders hin?

Ich habe mich bewusst für die Truppe entschieden, weil sie mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Ich habe in der vergangenen Legislaturperiode viele Reformen angestoßen und die möchte ich jetzt auch weiter nach vorne treiben. Der Anfang ist gemacht. Es geht in die richtige Richtung. Jetzt braucht es Durchhaltevermögen, Zeit und Geld.

Und das für vier Jahre?

Eine Verteidigungsministerin weiß, dass dieses Amt fordernd ist, aber auch eine enorm erfüllende Aufgabe. Deswegen möchte ich mich mit voller Kraft auch jeden Tag dafür einsetzen.

Wie wollen Sie es schaffen, dass Sie endlich das Herz der Truppe gewinnen?

Die Rückmeldungen, die ich auch jetzt wieder aus der Truppe bekomme, sind sehr positiv. Es wird inzwischen hoch anerkannt, dass wir viel bewegt haben. Die Bundeswehr wächst wieder in die richtige Richtung. Wir haben rumpelige Zeiten gehabt. Wir haben aber auch sehr gute Erfahrungen miteinander gemacht. All die, die bereit sind, den Modernisierungskurs mitzumachen, sind eingeladen, sich auch daran zu beteiligen. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam noch viel für unsere Bundeswehr schaffen können.

Von Dieter Wonka/RND

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