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Politik Waffenstillstand in Kolumbien in Kraft getreten
Nachrichten Politik Waffenstillstand in Kolumbien in Kraft getreten
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17:18 29.08.2016
Bislang investierte die Regierung pro Jahr rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Kampf gegen illegale Gruppen. Quelle: Christian Escobar Mora
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Bogotá

"An diesem 29. August beginnt eine neue Geschichte in Kolumbien. Die Waffen schweigen. Der Krieg mit den Farc ist vorbei", schrieb Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos auf Twitter.

In der vergangenen Woche hatten sich die Regierung und die Rebellen nach fast vierjährigen Verhandlungen in Kuba auf ein Friedensabkommen geeinigt. Der Vertrag sieht unter anderem eine politische Beteiligung der Guerilla und eine Sonderjustiz für die Aufarbeitung der Verbrechen beider Seiten vor. Am 2. Oktober sollen die Kolumbianer in einem Referendum über das Abkommen entscheiden.

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Bislang investierte die Regierung pro Jahr rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Kampf gegen illegale Gruppen.

Seit rund einem Jahr galt in Kolumbien bereits eine weitgehend eingehaltene Waffenruhe. Es gab kaum noch bewaffnete Auseinandersetzungen. Seit Mitte der 1960er Jahre waren in dem ältesten Konflikt Lateinamerikas mehr als 220 000 Menschen ums Leben gekommen und Millionen vertrieben worden.

dpa

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