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Warnstreiks in Berlin: Schulen und Kitas bleiben zu

Tarifverhandlungen Warnstreiks in Berlin: Schulen und Kitas bleiben zu

Viele Berliner müssen heute improvisieren. Wegen Warnstreiks blieben am Dienstag etliche Schulen und Kitas zu. Aber Behörden-Mitarbeiter treten in den Ausstand. Im Laufe des Tages gibt es noch eine Großdemonstration am Alexanderplatz.

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Quelle: dpa

Berlin. Wegen massiver Warnstreiks im öffentlichen Dienst bleiben am Dienstag in Berlin zahlreiche Schulen, Horte, Kindertagsstätten und Jugendfreizeiteinrichtungen geschlossen. Auch in Hochschulen, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern oder anderen Behörden kann es Probleme geben. Die Gewerkschaften Verdi, GEW, GdP und IG BAU haben die rund 120.000 Angestellten des Landes zu dem Ausstand aufgerufen, darunter allein 30.000 Lehrer und Erzieher. Sie wollen so während der laufenden bundesweiten Tarifverhandlungen Druck machen auf die Arbeitgeber. Dazu ist auch eine Demonstration vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor geplant.

Die Gewerkschaften verlangen für die Angestellten der Länder Gehaltserhöhungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) lehnt das als zu hoch ab. Die nächste Verhandlungsrunde ist ab Donnerstag in Potsdam geplant.

In Schulen und staatlichen Kitas in Berlin soll der Warnstreik am Mittwoch fortgesetzt werden. Allein in den Stadtbezirken Neukölln und Treptow-Köpenick sind an beiden Tagen laut Verwaltung etwa 30 der 43 vom Eigenbetrieb Südost betriebenen Kitas betroffen. Einige Schulen und Kindertagesstätten in Berlin haben eine Notbetreuung organisiert.

Von dpa

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