Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik "Welt" trennt sich von Redakteur wegen angeblichem AfD-Angebot
Nachrichten Politik "Welt" trennt sich von Redakteur wegen angeblichem AfD-Angebot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:06 13.02.2016
Die Tageszeitung «Die Welt» trennt sich von ihrem Redakteur Günther Lachmann. Hintergrund der Entscheidung sind Vorwürfe, Lachmann habe sich der AfD-Chefin Frauke Petry und Jörg Meuthen als Berater angeboten. Quelle: Swen Pförtner/Symbolbild
Anzeige

Hintergrund der Entscheidung sind Vorwürfe, Lachmann habe sich der AfD als Berater angeboten.

Aust sprach von einem "groben Verstoß gegen journalistische Grundsätze". Lachmann bestätigte der dpa ebenfalls die Trennung, wollte aber auf Anfrage keine weitere Stellungnahme abgeben.

Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der nordrhein-westfälische AfD-Vorsitzende Marcus Pretzell. Auf Facebook behauptete er Ende Januar: "Herr Lachmann wollte zwar die AfD mit (den Vorsitzenden) Frauke Petry und Jörg Meuthen beraten, aber er wollte seinen Job als Journalist bei "Die Welt" nicht aufgeben und dort weiter verantwortlich sein für die Berichterstattung über die AfD."

Nach Angaben Austs wies Lachmann die Beschuldigungen zunächst zurück und gab zudem eine Eidesstattliche Versicherung ab. "Damit wollten wir auch deutlich machen, dass wir die Vorwürfe vollständig aufgeklärt haben wollen", sagte der Chefredakteur. Am Samstag habe der Redakteur dann aber die Echtheit mehrerer Mails an die AfD bestätigt. "Aus den Mails geht klar hervor, dass Lachmann der AfD eine Art Konzeptvorschlag für eine Neuausrichtung der Partei geschrieben hat", sagte Aust. Das sei mit einer journalistischen Tätigkeit für die "Welt" nicht zu vereinbaren.

dpa

Franziskus bleibt ein unbequemer Papst. Zu Beginn seines Besuchs in Mexiko prangert er Korruption und Individualismus an, auch seine Kirche fordert er zu mehr Engagement auf. Den katholischen Priestern sagt er: "Kämpft!"

13.02.2016

Dresden macht heute vor allem durch die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung Schlagzeilen. Diese spielte diesmal auch beim jährlichen Gedenken an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg eine Rolle.

13.02.2016

Viele EU-Staaten bleiben störrisch und wollen dem deutschen Weg in der Flüchtlingspolitik nicht folgen. Nun sperrt sich auch der wichtigste Partner Frankreich gegen die Aufnahme weiterer Migranten. Kann Kanzlerin Merkel auf dem EU-Gipfel die Nein-Sager umstimmen?

13.02.2016
Anzeige