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Welt von Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele weit entfernt

UN Welt von Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele weit entfernt

Auf 17 Nachhaltigkeitsziele einigten sich die Mitglieder der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr. Bis 2030 sollen so unter anderem Armut, Klimawandel und Diskriminierung bekämpft werden. Eine erste Studie zeigt nun: Der Weg ist noch weit.

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Die Morgensonne scheint hinter qualmenden Schornsteinen eines Blockheizkraftwerkes in Frankfurt (Oder).

Quelle: Patrick Pleul/Illustration

New York. Die Welt ist vom Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen einer neuen Studie zufolge noch weit entfernt. Am besten steht Schweden da, wie aus dem heute unter anderem von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Für die nach Angaben der Herausgeber erste Vergleichsstudie zu diesem Thema wurden Daten aus 149 Ländern analysiert. Hinter Schweden schafften es Dänemark und Norwegen auf die vorderen Plätze. Deutschland landete auf Rang sechs.

Die hinteren Plätze werden allesamt von afrikanischen Entwicklungsländern belegt, mit der Zentralafrikanischen Republik als Schlusslicht. Einige große Volkswirtschaften wie die USA (25), Russland (47) oder China (76) landeten nur im Mittelfeld.

Aber selbst die Länder der Top Ten hätten bis zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele noch einen weiten Weg vor sich, heißt es in der Studie. Es mangele beispielsweise bei der Umstellung auf erneuerbare Energien und den Beiträgen zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Viele Entwicklungsländer, die sehr weit hinten in der Rangliste landeten, kämpfen dagegen noch mit grundlegenderen Problemen wie Hunger und Sicherheit.

Mit den im vergangenen Jahr von den Vereinten Nationen beschlossenen insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen sollen bis 2030 unter anderem Armut, Klimawandel und Diskriminierung bekämpft werden.

Deutschland steht den Autoren der Studie zufolge vor allem bei der Armutsbekämpfung gut da. Allerdings gebe es einen Trend zu zunehmender sozialer Ungleichheit. Außerdem gibt es bei den Themen Infrastruktur, Klimaschutz, Artenvielfalt und Zugang um mobilen Internet Nachholbedarf.

dpa

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