Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Wer zuletzt lacht: Obama witzelt über Trump und sich selbst

Regierung Wer zuletzt lacht: Obama witzelt über Trump und sich selbst

Mit einem Feuerwerk von Witzeleien über politische Freunde, Gegner und sich selber hat US-Präsident Barack Obama sozusagen seinen Ausstand als "Komödiant der Nation" gegeben.

Voriger Artikel
Deutschnationale Töne auf AfD-Parteitag
Nächster Artikel
Gegen den Strommangel: Venezuela dreht an der Uhr

Entspannt ins Ende seiner zweiten Amtszeit: US-Präsident Barack Obama.

Quelle: Olivier Douliery

Washington. Obama trat zum letzten Mal im Amt als humoriger Gastredner beim alljährlichen Galadinner der beim Weißen Haus akkreditierten Washingtoner Korrespondenten auf - und nahm erwartungsgemäß mit besonderem Genuss den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump aufs Korn.

So spießte er die außenpolitische Unerfahrenheit des Multimilliardärs auf und äußerte scherzhaft Verwunderung darüber, dass Trump dem Dinner ferngeblieben sei. Vielleicht deshalb, weil er damit beschäftigt gewesen sei, "Beleidigungen an Angela Merkel zu twittern", spöttelte Obama mit Blick auf Trumps Leidenschaft für das Online-Zwitschern und seine wiederholte Kritik an der Flüchtlings- und Migrantenpolitik der Bundeskanzlerin.

Aber auch die eigenen Parteifreunde, die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Bernie Sanders sowie Vizepräsident Joe Biden, blieben nicht verschont. Vor allem aber nicht er selber: Obama porträtierte sich knapp neun Monate vor dem Ausscheiden aus dem Amt als ein ergrauender Mann, der auch nachts hellwach ist, weil er dann regelmäßig zur Toilette muss. Und wer wird nächstes Jahr seine Nachfolge antreten? "Wer sie sein wird, darüber kann man nur rätseln."

Das Dinner der White-House-Presse ist jedes Jahr so etwas wie Washingtons Nacht der Nächte - mit dem Präsidenten als Stargast, aber immer stärker auch mit Hollywood-Glamour, Prominenten aus der Unterhaltungsszene. So waren dieses Jahr unter anderem die Schauspieler Will Smith, Morgan Freeman, Whoopi Goldberg, Jeff Goldblum und Rachel McAdams eingeladen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
f7fdc770-28c0-11e7-9327-a307594c6a64
Internationale Pressestimmen zur Frankreich-Wahl

Frankreich hat gewählt. Am Sonntagabend sind Emmanuel Macron und Marine Le Pen in die Stichwahl ums Präsidentenamt eingezogen. Wie internationale Medien auf die historische Wahl reagieren, sehen Sie hier.

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?

17. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Ein bisschen ist es wie nach einer durchzechten Nacht. Es ist einem flau im Magen, man möchte nicht angesprochen werden, nicht an die vergangene Nacht denken. Eigentlich möchte man einfach nur weg.

mehr