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Westerwelle berichtet über seinen Kampf gegen den Blutkrebs

Parteien Westerwelle berichtet über seinen Kampf gegen den Blutkrebs

Nach seiner Blutkrebs-Diagnose geht Ex-Außenminister Westerwelle wieder in die Öffentlichkeit. Über seine Krankheit hat er ein Buch geschrieben. Am Sonntag ist Westerwelle zu Gast bei Günther Jauch.

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Guido Westerwelle im September 2015 in Düsseldorf. Im Juni 2014 hatte der frühere Außenminister erfahren, dass er Leukämie hat.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Berlin. Der ehemalige Bundesaußenminister Guido Westerwelle (53) hat über seinen Kampf gegen den Blutkrebs ein Buch geschrieben.

Der frühere FDP-Vorsitzende hatte ein halbes Jahr nach dem Ausscheiden aus dem Auswärtigen Amt erfahren, dass er Leukämie hat. "Völlig unvorbereitet, ohne die geringsten Symptome, gewissermaßen zufällig und aus heiterem Himmel", erinnert sich Westerwelle.

Das Buch mit dem Titel "Zwischen zwei Leben" erscheint nächste Woche. Erste Auszüge wurden von der "Bild"-Zeitung veröffentlicht. In einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" äußerte sich Westerwelle auch über die Folgen der Erkrankung. "Sie glauben gar nicht, was der Mensch alles aushält", sagte der ehemalige Vizekanzler. "Schlimm war, als ich dachte, ich muss sterben. Ich wollte und ich will unbedingt weiterleben."

Westerwelle musste sich nach der Diagnose im Juni 2014 an der Universitätsklinik Köln sofort einer Chemotherapie unterziehen. Im vergangenen Herbst bekam er dort dann auch eine Knochenmark-Transplantation - allerdings erst im zweiten Versuch. Der erste Spender war kurz vor der geplanten Übertragung der Stammzellen abgesprungen.

Inzwischen tritt der FDP-Politiker wieder in der Öffentlichkeit auf. An das neue Immunsystem muss sich sein Körper noch gewöhnen. Am Sonntag will Westerwelle das Buch im Berliner Ensemble vorstellen. Am Sonntagabend ist Westerwelle auch zu Gast in der ARD-Talkshow von Günther Jauch.

dpa

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