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Politik Zahl der Kämpfer beim IS geht deutlich zurück
Nachrichten Politik Zahl der Kämpfer beim IS geht deutlich zurück
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13:29 05.02.2016
Im Irak und in Syrien kämpfen deutlich weniger IS-Kämpfer, ließ der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, verkünden. Quelle: Michael Reynolds/Archiv
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Washington

Vorherige Schätzungen waren von bis zu 31 500 bewaffneten IS-Extremisten in beiden Ländern ausgegangen. Earnest führte den Rückgang auf militärische Erfolge der Anti-IS-Koalition zurück. Er machte jedoch keine Angaben zu IS-Kämpfern in anderen Ländern wie etwa Libyen.

Dort erhöht sich die Zahl IS-treuer Kämpfer seit einiger Zeit offenbar. Das geht aus einer Äußerung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Rande eines EU-Ministertreffens in Amsterdam hervor.

"Libyen beginnt bereits, ein Rückzugsgebiet und Operationsgebiet des Islamischen Staats zu sein", sagte sie. Dies verstärke den Druck, dass sich eine Einheitsregierung bilde, "die dann auch deutlich sagt, wie sie Hilfe der internationalen Gemeinschaft braucht". Einen internationalen Militäreinsatz gegen den IS in Libyen schließt von der Leyen offensichtlich nicht aus. Auf eine mögliche deutsche Beteiligung an einem Anti-Terror-Einsatz in dem nordafrikanischen Land ging von der Leyen nicht ein.

dpa

Saudi-Arabien hat seine Bereitschaft zur Beteiligung an Bodentruppen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien erklärt. Das Königreich sei bereit, sich jeglicher Bodenoperation anzuschließen, auf die sich die internationale Koalition einigen würde, sagte der saudische Armeesprecher Ahmed Asiri dem arabischen Nachrichtenkanal Al-Arabija.

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