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Zerstörung durch IS: Unesco kritisiert Kriegsverbrechen

Konflikte Zerstörung durch IS: Unesco kritisiert Kriegsverbrechen

Der Baal-Schamin-Tempel hat über die Jahrhunderte viele Kriege und Krisen überstanden - bis die IS-Terrormiliz Palmyra eingenommen hat. Die Zerstörungswut der Extremisten kennt keine Grenzen.

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Ruinen der antiken Stadt Palmyra nördlich von Damaskus. Foto: Chris Melzer/Archivbild von 2009

Paris. Die Unesco hat die Zerstörung eines 2000 Jahre alten Tempels im syrischen Palmyra durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als Kriegsverbrechen angeprangert.

"Solche Taten sind Kriegsverbrechen, und die Täter müssen für ihre Aktionen zur Rechenschaft gezogen werden", sagte die Chefin der Kulturorganisation der Vereinten Nationen, Irina Bokowa, am Montag.

Syriens oberster Archäologe Mamun Abdulkarim hatte bestätigt, dass die Extremisten den Tempel Baal Schamin, eine der wichtigsten Stätten des Unesco-Weltkulturerbes in Palmyra, gesprengt hätten.

Dies sei ein immenser Verlust für Syrien und die Menschheit, sagte Bokowa laut Mitteilung der Unesco. Die systematische Zerstörung solcher Symbole der Vielseitigkeit der syrischen Kultur enthülle das wahre Ansinnen der Angriffe, "nämlich das syrische Volk seines Wissens, seiner Identität und seiner Geschichte zu berauben". Sie rief die Weltgemeinschaft auf, sich den Extremisten entgegenzustellen.

dpa

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