Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Zwei Drittel halten Afghanistan-Engagement für gescheitert
Nachrichten Politik Zwei Drittel halten Afghanistan-Engagement für gescheitert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:40 08.10.2015
Bundeswehrsoldaten vor dem Abflug nach Deutscland auf dem Flughafen von Kundus. Quelle: Michael Kappeler/Archiv
Anzeige

r. Bis vor zwei Jahren kämpfte in der Region die Bundeswehr gegen die Aufständischen.

64 Prozent der 1172 Befragten glauben nicht, dass die afghanische Armee die Taliban ohne internationale Unterstützung besiegen kann. Nur 15 Prozent meinen, dass das möglich wäre. Trotzdem ist eine Mehrheit von 53 Prozent für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, nur 30 Prozent befürworten eine Fortsetzung des Einsatzes.

Die Nato hatte ihre Kampfmission in Afghanistan vor neun Monaten offiziell beendet und ist jetzt noch vor allem zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte im Land. Mehr als 800 deutsche Soldaten nehmen an dem Einsatz teil, der zunächst bis Ende 2016 angelegt ist. Am Donnerstag wollen die Nato-Verteidigungsminister in Brüssel darüber beraten, wie es weitergehen soll. Eine Entscheidung ist aber erst für Dezember geplant.

dpa

Erstmals seit 18 Jahren steht wieder ein deutsches Staatsoberhaupt im Weißen Haus - für Bundespräsident Joachim Gauck so etwas wie ein Lebenstraum. Doch es ging mit US-Präsident Obama auch um sehr konkrete Dinge - Syrien, Flüchtlinge und Amerikas Beitrag zur Lösung der Konflikte.

07.10.2015

Tsipras holt sich am Abend das Vertrauen des griechischen Parlamentes. Das gilt als sicher. Was danach kommt ist schwierig. Er muss ein hartes Sparprogramm umsetzen, um auf weitere Finanzhilfen der EU-Partner hoffen zu können.

07.10.2015

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hat die Haltung der CSU in der Flüchtlingsfrage heftig kritisiert. "CSU-Chef Horst Seehofer muss sich fragen lassen, ob ihm Viktor Orban näher ist als die Menschenwürde der Flüchtlinge", sagte Geißler der "Passauer Neuen Presse".

07.10.2015
Anzeige