Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Zweifel an Identität des angeblichen Chibok-Mädchens

Konflikte Zweifel an Identität des angeblichen Chibok-Mädchens

Nigeria meldet einen Erfolg im Kampf gegen Boko Haram. Knapp 100 Frauen und Kinder sollen aus der Gewalt der Terroristen befreit worden sein. Möglicherweise ist ein weiteres Chibok-Mädchen unter ihnen. Es gibt aber auch Zweifel.

Voriger Artikel
Polen verschärft Ton gegen EU
Nächster Artikel
Länder bleiben hart: Kein Geld für Fonds sexueller Missbrauch

Nach Angaben der Aktivistengruppe «Bring Back Our Girls» wurde das Mädchen aus Madagali und nicht aus Chibok entführt.

Quelle: Nigerian Military

Abuja. Aktivisten in Nigeria zweifeln an der Identität des angeblich zweiten befreiten Chibok-Mädchens. "Keiner kennt sie hier. Und auch Eltern konnten sie nicht identifizieren", erklärte Joshua Danladi, ein Mitglied einer örtlichen Bürgerwehr in Chibok.

Nigerianische Streitkräfte hatten am Vortag eigenen Angaben zufolge 97 Geiseln von islamistischen Terroristen der Boko Haram befreit, darunter auch das fragliche Mädchen.

Vor über zwei Jahren waren 276 Schülerinnen aus dem Ort Chibok im nordöstlichen Bundesstaat Borno verschleppt worden. Mehr als 200 der Mädchen gelten noch als vermisst. Nach Angaben der Aktivistengruppe "Bring Back Our Girls" (Bringt unsere Mädchen zurück) wurde das Mädchen aus seinem Heimatort Madagali und nicht aus Chibok entführt.

Am Mittwoch war erstmals eines der entführten Mädchen wieder aufgetaucht. Die 19-jährige Amina Ali Nkeki wurde in der Nähe von Chibok aufgefunden.

Die Kämpfer der Boko Haram wollen im Nordosten Nigerias und in angrenzenden Gebieten einen sogenannten Gottesstaat errichten. Bei Angriffen und Anschlägen in der Region töteten die sunnitischen Fundamentalisten seit 2009 mindestens 14 000 Menschen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
af0f8cfe-5914-11e7-b888-b2eb4980a823
Bodensee: Das „Torture Ship“ legt wieder ab

Lederanzug an und Leinen los auf dem Bodensee: Alle Jahre wieder treffen sich Sadomaso-Liebhaber und Fetischfreunde auf dem „Torture Ship“ am Bodensee. Über Leder-Tangas und Latex-Pferdeköpfe darf man sich da nicht wundern.

Welcher Brandenburg-Spruch ist Ihr Favorit?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr