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16 Gründe, warum Hertha so stark ist

Fußball Bundesliga 16 Gründe, warum Hertha so stark ist

Hertha BSC im Höhenflug! Platz 3 nach 16 Spieltagen ist eine starke Bilanz. Die MAZ nennt nach den 16 Spieltagen 16 Gründe, warum die Hertha in dieser Saison so stark ist.

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Dauerläufer bei Hertha: Vladimir Darida.

Quelle: dpa

Berlin. Die Jungs von Hertha BSC werden mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den letzten Spieltag gehen. Die Vorfreude auf die Weihnachtsfeiertage ist da. Doch die Pause kommt nicht jedem recht. Denn: Sportlich könnte es kaum besser laufen. Platz 3 nach 16 Spieltagen ist eine starke Bilanz. „Das ist der Lohn für unsere harte Arbeit. Als Herthaner hat man momentan eine sehr schöne Zeit“, findet Kapitän Fabian Lustenberger vor der Partie am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 im Olympiastadion (15.30 Uhr). Es sollen zum Jahresabschluss drei weitere Punkte folgen. „Wir müssen die Spannung in den nächsten Tagen hochhalten und wollen unseren Fans gegen Mainz ein schönes Spiel zeigen“, gibt Dardai die Marschroute vor. „Danach können wir dann schöne Weihnachten feiern.“ In der Tat läuft es bei den Berlinern. Im Vergleich zur Abschlusstabelle der letzten Saison hat sich keine andere Mannschaft in der Bundesliga so verbessert wie Hertha BSC (um zwölf Plätze geklettert). Gutes Omen: Wenn Hertha nach 16 Spieltagen einen der ersten vier Plätze belegt hatte, landeten die Berliner auch am Saisonende in der Top 5. Die MAZ nennt nach 16 Spieltagen 16 Gründe, warum die Hertha in dieser Saison so stark ist:

1. Seitdem Pal Dardai die Hertha im Februar als Trainer übernommen hat, kassierten einzig die Bayern weniger Gegentore (17) als Hertha (32 in 31 Spielen).

2. In der aktuellen Saison stellen die Berliner die drittbeste Defensive, Bayern ließ acht Gegentore zu, Ingolstadt 17 und Hertha 18.

3. Die Berliner haben es gelernt, sehr sicher zu stehen – vor allem, wenn man in Führung gegangen ist. Zehn Mal schoss Hertha in dieser Saison das 1:0, es folgten neun Siege und ein Remis gegen Werder Bremen.

4. Insgesamt sind die Berliner sehr abgezockt: Die Hertha kassierte alle fünf Saisonniederlagen gegen Topteams (Bayern, Dortmund, Mönchengladbach, Wolfsburg und Schalke). Gegen die „kleinen“ Teams ließen die Berliner dagegen so gut wie nichts liegen, holten aus elf Partien 29 von 33 möglichen Punkten.

5. Mit Salomon Kalou (8 Treffer) und Vedad Ibisevic (6) hat Hertha zwei sehr erfahrene Stürmer, die jeweils nur wenige Chancen benötigen: Im Durchschnitt brauchen die Hertha-Angreifer nur drei Torschüsse, um einmal zu treffen. Das ist Ligaspitze (im Schnitt benötigt ein Bundesliga-Stürmer acht Versuche für ein Tor).

6. Der Tabellendritte Hertha gab insgesamt die wenigsten Torschüsse aller Teams ab (151), hat dank der Stürmer aber die zweitbeste Trefferquote (6,6 Versuche für ein Tor).

7. Zudem waren die Abwehrspieler der Berliner an zwölf Toren direkt und indirekt beteiligt – das ist Ligaspitze mit Dortmund.

8. Aus dem Mittelfeld kommt zwar weniger in der Offensive an, dafür ist man defensiv enorm stark: Hertha ließ nur vier Gegentore durch Mittelfeldspieler zu – Ligaspitze.

9. In Anbetracht der Stärke bei Führungen ist es Gold wert, dass die Berliner fünf Mal in der Anfangsviertelstunde trafen (Ligaspitze mit anderen). Hertha selbst ist noch ohne frühes Gegentor.

10. Bei der Einkaufspolitik hat Hertha keine Fehler gemacht – im Gegenteil: Mit Darida, Ibisevic und Weiser haben drei der vier Sommer-Zugänge derzeit einen Stammplatz, Niklas Stark hatte ihn zum Zeitpunkt seiner Leistenverletzung gerade erobert.

11. Vedad Ibisevic traf sechs Mal in neun Spielen, im Schnitt benötigte er 110 Minuten für ein Tor – eine Klassebilanz.

12. Vladimir Darida überzeugt mit Ballsicherheit und Laufstärke, seine zurückgelegten 206 Kilometer sind der Spitzenwert in der Bundesliga.

13. Mitchell Weiser ist mit seinen vier Torvorlagen bester Vorbereiter seines Teams.

14. Zudem funktionieren auch die Führungsspieler: Kapitän Fabian Lustenberger und Per Skjelbred führen und organisieren das Team, Torjäger Salomon Kalou ist in seiner zweiten Saison endlich angekommen, traf jetzt schon öfter (acht Tore) als in der gesamten letzten Saison (sechs).

15. Der Berliner Torhüter Rune Jarstein hat sich zur sicheren Bank entwickelt. Der Keeper schließt die Lücke von Thomas Kraft.

16. Hertha BSC kommt in dieser Saison über die mannschaftliche Geschlossenheit und ist nicht wirklich von Einzelnen abhängig.

Von Sebastian Morgner

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