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24 Brandenburger im Team für Rio

Olympia 24 Brandenburger im Team für Rio

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Dienstag in einer letzten Nominierungsrunde weitere fünf Brandenburger Athleten für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ab 5. August nominiert. Damit sind bis dato 24 Brandenburger Sportler am Zuckerhut am Start.

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Kanute Sebastian Brendel will in Rio Gold.

Quelle: FOTO: DPA

Potsdam. Sie sollen Gold, Silber und Bronze von den Olympischen Spielen im August aus Rio mitbringen und die Fahne Brandenburgs hochhalten: Insgesamt 24 Sportlerinnen und Sportler haben am Dienstag nach der letzten Nominierungsrunde vom Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt/Main das Ticket an den Zuckerhut bekommen. Damit ist endgültig geklärt, wer nach Brasilien reist. „Das ist ein gutes Ergebnis für das Sportland Brandenburg“, sagte Andreas Gerlach, Geschäftsführer das Landessportbundes Brandenburg. „Zumal ja noch die eine oder andere Turbine-Fußballerin dazu kommen wird.“ Schon 2012 in London waren 23 Sportler aus Brandenburg dabei.

Radsprinter Maximilian Levy freut sich auf seine dritten Spiele

Gerlach freute sich besonders für Ruderer Hans Gruhne, der nach vielen gesundheitlichen Rückschlägen doch noch im Doppelvierer für Rio sitzt. „Das ist charakterlich sehr hoch einzuschätzen“, so der LSB-Mann. Er machte allerdings auch klar: „Wir hätten uns schon noch den einen oder anderen Sportler mehr gewünscht – etwa im Schießen, im Ringen sind wir gar nicht vertreten.“

Es bleibe bei der Rio-Zielstellung von zehn Medaillen, davon dreimal Gold, betonte Gerlach. Radsportler und Kanuten sollten es wie vor vier Jahren vor allem richten. „Aber wir haben auch Sportler, die für Überraschungen gut sind.“ Bahnradsprinter Maximilian Levy, der gerade aus einem Trainingslager in Colorado Springs/USA zurückgekehrt ist, jubelte: „Wow, geschafft! Meine dritten Olympischen Spiele können kommen. Ich werde gut vorbereitet sein. Bisher läuft es.“

Enttäuschung bei Triathletin Laura Lindemann

Enttäuscht war dagegen Triathletin Laura Lindemann, die wie Gregor Buchholz überraschend nicht nominiert wurde. „Ich glaube, jeder kann verstehen, dass ich unendlich traurig bin“, teilte die 20-jährige Lindemann mit. Trainer Ron Schmidt: „Ich bin enttäuscht von der Entscheidung, die wir so nicht erwartet haben – ein Schlag ins Gesicht für den deutschen Triathlon.“

Erst am Donnerstag wird der DFB sein Olympia-Aufgebot bekanntgeben. Hoffnungen machen sich die Potsdamer Turbine-Kickerinnen Svenja Huth, Tabea Kemme und Felicitas Rauch.

Auch die Handballer nominieren ihr Team ebenso am Donnerstag. Im Kader können Fabian Wiede (Füchse Berlin) aus Bad Belzig und Tobias Reichmann (Kielce) aus Rangsdorf dabei sein.

Außerdem gibt es weitere Sportler, die aus Brandenburg stammen oder hier wohnen wie Diskuswerfer Robert Harting aus Cottbus, Seglerin Annika Bochmann (Falkensee) oder Badmintonspielerin Carla Nelte (Luckenwalde).

Die Sportler für die Paralympics werden am 1. August nominiert.

Brandenburgs Sportler bei Olympia: Kanu: Sebastian Brendel, Ronald Rauhe, Franziska Weber, Conny Waßmuth; Leichtathletik: Hagen Pohle, Christopher Linke, Nils Brembach; Schwimmen: Christian Diener, Johannes Hintze; Rudern: Hans Gruhne, Ronja Fini Sturm; Moderner Fünfkampf: Christian Zillekens, Patrick Dogue; Judo: Mareen Kräh; Schießen: Ralf Buchheim; Radsport: Roger Kluge, Stephanie Pohl, Henning Bommel, Maximilian Levy, Emma Hinze, Luis Brethauer, Julian Schmidt, Romy Kasper und Trixi Worrack.

Von Peter Stein, Stephan Henke

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