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4431 Starter – Rekordfeld beim Schlösserlauf

13. Pro Potsdam Schlösserlauf 4431 Starter – Rekordfeld beim Schlösserlauf

Der 13. Pro Potsdam Schlösserlauf war am Sonntagvormittag wieder ein Läufermagnet. Trotz sommerlicher Hitze gingen 4431 Starter auf die 10 und 21,1 Kilometer langen Strecken – so viel wie noch nie. Unter den Siegern sind bekannte Gesichter. Sie und viele Stammläufer sind voll des Lobes für die Veranstaltung.

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Die Läuferkarawane setzt sich im Sportzentrum Luftschiffhafen langsam, aber gewaltig in Bewegung.

Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Karawane nahm einfach kein Ende. Fast zehn Minuten dauerte es, bis auch der letzte Läufer beim 13. Pro Potsdam Schlösserlauf auf die 21,1 Kilometer lange Strecke begab. „Auf Friedrichs Spuren“ – so das diesjährige Motto – wandelten am Sonntag 4431 Teilnehmer – wieder ein Rekord!

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5. Juni 2016 – Der 13. Pro Potsdam Schlösserlauf war am Sonntagvormittag wieder ein Läufermagnet. Trotz sommerlicher Hitze gingen 4431 Starter auf die 10 und 21,1 Kilometer langen Strecken – so viel wie noch nie.

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„Das war aber diesmal verdammt heiß“, meinte Karsta Parsiegla. Die Geologin aus Teltow hatte schon die erste Austragung – damals sogar noch auf der vollen Marathon-Distanz – gewonnen– und war nun bei ihrem 13. Start in Folge wieder die schnellste Frau über 21,1 Kilometer in 1:28:26 Stunden. Und gefallen hat es der 52-Jährigen trotz der Hitzeschlacht eigentlich noch mehr als beim ersten Mal.

Freude über Wasserduschen durch Helfer

Auch Peter Könnicke war Wiederholungstäter. Der 46-jährige Potsdamer siegte vor neun Jahren schon einmal, diesmal in 1:17:54 Stunden. „Ich bin vorsichtig angegangen, aber als nach 15 Kilometern das Führungsfahrrad in Sicht kam, wusste ich, ich kann gewinnen“, sagte er.

Über 10 Kilometer kam der in Berlin lebende Algerier Lucas Flöck in 34:37 Minuten als Erster ins Ziel, war völlig ausgepumpt. „Ich habe alles gegeben. Ich wurde zuletzt bei anderen Läufen zweimal Dritter, jetzt hat es endlich mit dem Sieg geklappt“, jubelte der 30-Jährige. Gar erst 17 Jahre zählt Frauen-Siegerin Jasmin Beer. Die Elftklässlerin aus Weißwasser in Sachsen tritt für den Verein Kimbin Potsdam an. „Die Duschen unterwegs waren toll“, lobte sie die vielen fleißigen Helfer an der Strecke, die mit kühlem Nass den heißen Tanz auf dem Asphalt erträglicher machten.

Lob für die perfekte Organisation

Horst Berger (62) und Sohn Steffen (30) aus Berlin sind Stammgäste und meinten: „Die Organisation ist perfekt.“ Auch die Potsdamerinnen Gabriele Schäfer (64) und Lena Schreiber (13) bildeten ein Generationenpaar. „Wir haben uns unterwegs spontan gefunden. Ihr Tempo war genau richtig für mich“, sagte Sportschülerin Lena, die im Modernen Fünfkampf trainiert. Das Ziel erreichten sie gemeinsam – da war die geteilte Freude doppelt groß.

Info: alle Ergebnisse unter www.potsdam-schloesserlauf.de

Von Peter Stein

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