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Abenteuer dritte Liga beginnt

Volleyball, SC Potsdam Abenteuer dritte Liga beginnt

Die zweite Mannschaft der Volleyballerinnen des SC Potsdam startet am Wochenende in die 3. Liga. Der Aufsteiger hielt zwar das Gros des Kaders aus der Vorsaison, aber Trainer Björn Matthes ist neu.

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Der neue Trainer Björn Matthes. Foto: Privat

Potsdam. Das Abenteuer 3. Liga kann für die Volleyballerinnen des SC Potsdam II beginnen. Der Aufsteiger startet am Sonntag (15 Uhr) beim VSV Grün-Weiß Erkner in die Premieren-Saison.

„Wir wollen, dass sich unsere Talente weiter entwickeln. Und da stellt jetzt die 3. Liga im Gegensatz zur Regionalliga sportlich ganz neue Anforderungen“, sagte Toni Rieger, der Manager des Bundesligisten, dem schon mit der Verpflichtung von Björn Matthes ein echter Coup gelungen ist. Denn der neue Trainer der zweiten Mannschaft kommt vom Erstligisten Köpenicker SC. Der Berliner spielte jahrelang in der Bundesliga, unter anderem in Unterhaching und drei Jahre auch bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen. Als Trainer hat er beim KSC Erfahrungen sammeln können, zwei Jahre als Co- und letzte Saison als Cheftrainer.

Die Jüngste im Team ist erst 14 Jahre

Für Matthes ist der Wechsel nach Potsdam – er hat sich mit seiner Frau Anke in der Brandenburger Vorstadt auch wohnlich niedergelassen – kein Rückschritt. „Mir ging es immer schon darum, von unten etwas aufzubauen, mit Talenten zu arbeiten und diese zu entwickeln. Das Angebot aus Potsdam passt“, sagte der Lehrertrainer am Olympiastützpunkt. Das Gros der Mannschaft bilden jene Sportschülerinnen, die in der vergangenen Saison den Aufstieg aus der Regionalliga schafften, die bereits in der B-Jugend bei nationalen Titelkämpfen erfolgreich waren.

„Ja, wir haben eine sehr junge Mannschaft“, bestätigte der Trainer. Diagonalangreiferin Emilia Weske und Zuspielerin Jenna Zimmermann entstammen gar erst dem Jahrgang 2001. Laura Günther, ebenfalls Zuspielerin, ist mit ihren 23 Jahren mit Abstand die älteste Akteurin im 16-köpfigen Kader. Die meisten Spielerinnen sind zwischen 1997 und 2000 geboren. Matthes erklärte: „Wir haben einen großen Kader, entsprechend wird es meine Aufgabe sein, allen auch Einsatzmöglichkeiten zu geben. Natürlich entscheidet am Ende die Leistung. Aber wir wollen ja, wie schon gesagt, die Talente weiter entwickeln. Und das schaffen wir nur über die Spielpraxis.“

Zum Auftakt in Erkner

Die 3. Liga ist nicht nur für den Verein, sondern auch für den Trainer Neuland. „Auf jeden Fall hat unser Auftakt-Gegner Erkner einige gestandene Spielerinnen dabei. Das wird nicht leicht.“ Zum ersten Heimspiel in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee empfangen die Potsdamerinnen am 1. Oktober den Eimsbütteler TV. In der dreigeteilten dritten Liga spielen die Havelstädterinnen in der Staffel Nord in einer einfachen Doppelrunde gegen zwölf weitere Teams, darunter neben Erkner auch der VSV Havel Oranienburg aus Brandenburg. „Da noch ein paar Berliner Teams dabei sind, wird das spannend“, sagte Matthes, der mit seinen Talenten auf jeden Fall die Klasse halten will.

Von Peter Stein

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