Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Abstiegskrimi: 104. Nordderby zwischen HSV und Werder

Fußball Abstiegskrimi: 104. Nordderby zwischen HSV und Werder

Im hochemotionalen Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen geht es um das Überleben in der Bundesliga. Nach zwei Pleiten steht der HSV nur noch mit drei Punkten vor dem Erzrivalen.

Voriger Artikel
Nordderby-Aufreger Papierkugel, Kung-Fu-Wiese, HSV-Trauma
Nächster Artikel
Petkovic stellt Fed Cup 2017 in Frage

Werder Bremen und der Hamburger SV treffen zum 104. Mal im Nordderby aufeinander.

Quelle: Carmen Jaspersen

Hamburg. Das 104. Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen wird am Freitag zum Abstiegskrimi.

Mit einem Sieg kann der HSV den Verbleib in der Fußball-Bundesliga vorzeitig so gut wie sicherstellen. Allerdings haben die Hamburger in dieser Saison schon sieben Heim-Niederlagen kassiert - die meisten davon gegen Konkurrenten im Abstiegskampf. Sollten nun auch die auf dem drittletzten Tabellenrang stehenden Bremer in der Hansestadt gewinnen, würden sie nach Punkten zum HSV aufschließen.

WERDER WILL DEN HSV IN DEN ABSTIEGSSUMPF HINEINZIEHEN

Der Hamburger SV würde dann erneut tief im Abstiegskampf stecken und Gefahr laufen, zum dritten Mal nacheinander in die Relegation zu müssen. Das wollen HSV-Coach Bruno Labbadia & Co. in dem Heimspiel (20.30 Uhr) aber unbedingt verhindern. "Wir haben es selbst in der Hand", sagte Labbadia. Ihn plagen allerdings Personalsorgen in der Offensive, zudem ist Schlussmann René Adler gesperrt.

EX-BREMER HUNT IST DER HSV-HOFFNUNGSTRÄGER 

Der langjährige Bremer Aaron Hunt kehrt zurück. "Er hat immer wieder gezeigt, warum wir ihn geholt haben", meinte Labbadia über den Spielmacher. Trotz der vielen Ausfallzeiten wegen Verletzungen könne der Taktgeber im Derby ein entscheidender Mann werden. Nach zuletzt zwei Niederlagen will der HSV unbedingt den fünften Heimsieg in dem mit 57 000 Zuschauern ausverkauften Volksparkstadion.

BREMEN NACH POKAL-AUS MIT REISESTRAPAZEN 

Werder-Trainer Viktor Skripnik muss nach der couragierten Leistung beim Pokal-Aus beim FC Bayern München (0:2) keine großen Änderungen vornehmen. Wegen der Reisestrapazen und nur 70 Stunden Pause dürfen seine Profis vor dem Duell aber im eigenen Bett schlafen. Das Hinspiel verloren die Bremer im Weserstadion mit 1:3.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer