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"Amateurfußball steht bei uns an Nummer eins"

Präsident des Landesverbands unterstützt Sportbuzzer "Amateurfußball steht bei uns an Nummer eins"

Siegfried Kirschen, Präsident des Fußball-Landesverbandes Brandenburg, setzt sich für seine Kicker ein und ist jetzt schon Fan vom Sportbuzzer. Im MAZ-Interview erklärt er, warum jeder kleinste Winkel des Landes wichtig ist.

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MAZ : Liveticker, Spielberichte, Kommentare, Bilder, Lob oder Kritik an Trainern oder Schiedsrichtern – der Sportbuzzer der Märkischen Allgemeinen Zeitung ist jetzt offiziell am Netz und bietet dem Fußballfan ein breites Spektrum. Wie ist Ihr erster Eindruck vom neuen Internetportal?
Siegfried Kirschen : Auf den ersten Blick ist alles zu finden, was ein Fußballer-Herz höher schlagen lässt. Die Vereine aus Brandenburg können sich professionell präsentieren. Die Kader sind eingepflegt, die Bilder hochgeladen und die Statistiken auf den aktuellen Stand gebracht. Torschützenliste, Torfabrik der Liga und Einsatzzeiten sind zu finden. Bis in die unterste Liga. Respekt. Am Wochenende werde ich beobachten, wie der Liveticker funktioniert. Ein tolle Sache für den Amateursport.  

Sie setzen sich seit mehr als 23 Jahren für den Sport in Brandenburg ein. Betonen immer wieder, dass jeder kleinste Winkel des Landes wichtig ist. Warum?
Kirschen : Brandenburg ist Amateurfußball. Wir haben mehr als 100.000 aktive und passive Mitglieder. Klar sind wir sind froh, dass wir mit dem Zweitligisten Energie Cottbus eine Profimannschaft haben. Alles darunter zähle ich zum Amateursport. Wir wollen für die Frauen, Männer und Jugendlichen da sein, wollen den Vereinen helfen. Wir tun alles, um die Vereine zu unterstützen. Wir wollen alle Kräfte nutzen, um den Mannschaften bis hin zur 3. Kreisklasse zu helfen. Amateurfußball steht bei uns an Nummer eins.

Der Fußball-Landesverband steht vor einem Wandel. Aus 17 Kreisen werden nach der Saison acht neue Gebiete entstehen. Wie läuft die Strukturreform?
Kirschen : Wir sind in der letzten Etappe. Auf dem letzten Verbandstag haben wir alle satzungsmäßigen Dinge beschlossen. Im zweiten Quartal 2014 werden sich die neuen Kreise bilden. Und im Anschluss daran die alten Kreise auflösen. Die neue Struktur wird dann am 1. Juli in Kraft treten.

Unterm Strich: Es läuft.
Kirschen : Wir sind zufrieden. Natürlich war es ein Überzeugungsprozess, den wir zu leisten hatten. Als ich das erste Mal das Wort Gebietsreform in den Mund genommen habe, habe ich schon Gegenwind verspürt. Das war aber auch verständlich. Denn die Kreise hatten bislang gut gearbeitet. Warum sollte man dann was verändern? Aber mit der Zeit hat sich bei allen – vernünftigerweise – durchgesetzt, darüber nachzudenken. Das hat einige Monate gedauert. Heute steht jeder dahinter.

Warum war der Schritt zur Zusammenlegung der Kreise nötig?
Kirschen : Der Hauptgrund war, dass wir unsere Kräfte konzentrieren müssen. In 17 Kreisen gab es manche, die nur 25 Vereine hatte. Das ist einfach nicht effektiv. Die Kreise haben ab Juli eine bessere Spielorganisation. Nicht nur im Männerbereich, sondern auch im Nachwuchs und bei den Senioren.

Diese Saison ist eine ganz besondere. Nicht nur, weil die Mannschaften ein letztes Mal in ihrem Heimatkreis gegeneinander spielen. Die Qualifikation zur Kreisoberliga – ein Mix aus Teams der fusionierenden Kreise – ist das Ziel.
Kirschen : Gegenwärtig sind wir in der Qualifikationsphase. Das ist in dieser Saison das Salz in der Suppe. Alle wollen in die höchste Liga des neuen Kreises.

Gibt es neue Erkenntnisse in Sachen Ligastrukturreform?
Kirschen : Nein. Wir werden im Männerbereich in der nächsten Saison weiter mit einer Brandenburgliga und zwei Landesligen spielen. Wir werden die Landesklassen von fünf auf vier Staffel reduzieren.

Warum?
Kirschen : Wir wollen die Kreise stärken. Dadurch, dass noch mehr Mannschaften absteigen, wird das Niveau in den Kreisoberligen höher. Und auch die Anzahl der Mannschaften erhöht sich.

Ihre Amtszeit läuft noch bis Oktober 2014. Wie lauten Ihre Ziele?
Kirschen : Zum einen möchte ich die Strukturreform zu Ende führen. Weiterhin ist es wichtig, dass der Spielbetrieb in Brandenburg stabil ist. In allen Bereichen, besonders im Nachwuchsbereich. Die Mitgliederzahlen sollen erhalten bleiben.

Werden Sie im nächsten Jahr noch einmal kandidieren?
Kirschen : Die Wahl ist noch weit weg. Ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht.

Interview von Sebastian Morgner

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