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Arsenal: Als Spitzenreiter in die Wochen der Wahrheit

Fußball Arsenal: Als Spitzenreiter in die Wochen der Wahrheit

Arsène Wenger wusste selbst, dass der Auftritt seines FC Arsenal bei Crystal Palace nicht glanzvoll war, doch das war dem Franzosen völlig egal. "Es war kein brillantes Spiel", gab Wenger nach dem mühevollen 2:0 (0:0) beim Aufsteiger zu.

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Auch wenn er diesmal keinen Zauberfußball zu sehen bekam, Arsenals Coach war froh über den Auswärtssieg bei Crystal Palace.

Quelle: Kerim Okten

London. Doch wenn man unter der Woche in der Champions League spiele, könne man nicht immer mehr erwarten. "Du bist dann einfach glücklich damit", meinte der Coach der deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski über die drei Punkte, mit denen die Gunners ihre Führungsposition in der Premier League festigten.

Die "Mail on Sunday" schrieb nach dem Auswärtserfolg im Stadtderby von einer "farblosen" Leistung und einem "hässlichen Sieg", war sich aber auch sicher, dass nur der Meister werde, der auch solche Partien schadlos übersteht. Die "Sun" meinte, Arsenal mache zwar eine Pause vom "wunderschönen Spiel", doch die Saison könne trotzdem wundervoll enden. "Keine Mannschaft kann die Premier League gewinnen, wenn sie jede Woche Zauber-Fußball zeigt", hieß es in dem Boulevardblatt vor dem Beginn der heißen Phase.

Nach dem siebten Sieg am neunten Spieltag durch einen verwandelten Elfmeter von Mikael Arteta in der 47. Spielminute und der späten Entscheidung durch Olivier Giroud (88.) gehen die Gunners von der Pole Position aus in die Wochen der Wahrheit: Am Dienstag steht bereits das Liga-Pokal-Duell gegen den FC Chelsea und André Schürrle an, am Samstag kommt der aktuelle Tabellenzweite FC Liverpool ins Emirates Stadion, und dann folgen die schwierigen und bedeutsamen Auswärtsspiele in der Champions League bei Borussia Dortmund und in der Liga beim schwächelnden Rekordmeister Manchester United.

Der deutsche Innenverteidiger Mertesacker geht zuversichtlich in diese Partien. "Wir werden weiterhin gut spielen und genug Punkte sammeln, um in der Premier League und der Champions League an der Spitze zu bleiben", versprach der 29-Jährige am Samstag. Die 1:2-Niederlage gegen Dortmund am vergangenen Dienstag sei eine "gute Lektion" gewesen. Offensichtlich kam sie zudem vor den Wochen der Wahrheit genau zur richtigen Zeit.

dpa

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