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Aussichten der vier Deutschen beim Grand Prix von Belgien

Motorsport Aussichten der vier Deutschen beim Grand Prix von Belgien

Auch das deutsche Quartett hat neue Kraft in den Ferien getankt. Entsprechend motiviert sind die vier Piloten. Für sie wird das Rennen in den Ardennen aber auch wieder eine neue Herausforderung.

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Will Nico Rosberg zum Ende der Saison nicht wieder nur Zweiter werden, muss er wieder Siege einfahren. Foto: Jan Woitas

Spa-Francorchamps. Nico Rosberg will mit einem Sieg die erneute Wende im WM-Duell einleiten. Sebastian Vettel würde nur allzugern die Ferrari-Flaute beenden. Zwei der vier Deutschen peilen den Sieg oder wenigstens das Podest beim ersten Rennen nach der Sommerpause der Formel 1 an.

Nico Hülkenberg ist doppelt motiviert, nachdem er vor einem Jahr nicht in Spa-Francorchamps starten konnte. Und Pascal Wehrlein muss sich beim Großen Preis von Belgien mit einem neuen Teamkollegen messen. Ein Zweikampf, den die Mercedes-Verantwortlichen besonders im Blick haben.

NICO ROSBERG (Mercedes, 31 Jahre alt, Wiesbaden):

Von den acht Rennen vor der Sommerpause konnte Rosberg nur eines gewinnen. Nun spricht er selbst von einer Art Neuanfang. Jetzt gilt es also für Rosberg, will er am Ende nicht wieder als Zweiter in der WM dastehen. 19 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Lewis Hamilton sind nichts. In Spa-Francorchamps konnte der gebürtige Wiesbadener zwar noch nie gewinnen - die Chance für die Premiere ist aber auf jeden Fall da. Zumal Hamilton womöglich eine Zurückstellung in der Startaufstellung wegen des Einsatzes eines weiteren Motors droht.

SEBASTIAN VETTEL (Ferrari, 29, Heppenheim):

Am 20. September 2015 feierte er seinen bis dato letzten Sieg. Es würde also mehr als Zeit für den nächsten. Ferrari fährt seinen Ansprüchen aber deutlich hinterher, ist im Klassement nicht mal mehr zweite Kraft. Vettel schaffte es in den vergangenen vier Rennen nicht mal mehr aufs Podium. Die Qualifikationsschwäche der "Roten Göttin" verhinderte zudem bislang größere Erfolge Vettels in seinem zweiten Ferrari-Jahr. Vor dem Heimrennen der Scuderia in der nächsten Woche in Monza wird er aber alles dransetzen, sich entsprechend einzustimmen. Der Druck ist immens.

NICO HÜLKENBERG (Force India, 29, Emmerich):

So wie der erste Saisonabschnitt endete, könnte es für Hülkenberg am liebsten weitergehen. Beim Deutschland-Rennen war er "Best-of-the-rest". Sprich der erste hinter den Duos von Mercedes, Red Bull und Ferrari. In der vergangenen Saison fuhr Hülkenberg insgesamt nach den Ferien die besseren Resultate ein. Beim Belgien-Rennen konnte er 2015 allerdings nicht mal starten - technische Probleme am Force India. Es gibt also etwas nachzuholen.

PASCAL WEHRLEIN (Manor, 21, Sigmaringen):

Er hat eine neue Herausforderung: Esteban Ocon. Der Franzose steigt wie nach der vergangenen Saison Wehrlein selbst von der DTM in die Motorsport-Königsklasse auf, ist 19 Jahre alt und kommt wie Wehrlein von Mercedes. Fahren nun beide etwa in dem Rennstall, der die Antriebe von Mercedes bekommt, im direkten um eine Zukunft bei den Silberpfeilen? "Die kommenden Rennen werden für ihre Entwicklung sehr wichtig sein. Entsprechend werden wir ihre Fortschritte genau beobachten", betonte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Ocon-Vorgänger Rio Haryanto hatte Wehrlein meist im Griff.

dpa

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