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BVB: Mit Klopp zum zweiten Bundesliga-Leuchtturm werden

Fußball BVB: Mit Klopp zum zweiten Bundesliga-Leuchtturm werden

Es ist die perfekte Konstellation für Jürgen Klopp und Borussia Dortmund. Der gemeinsame Wohlfühlfaktor ist so stark, dass daraus noch Größeres werden soll.

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Dortmund und Jürgen Klopp - das passt gut zusammen.

Quelle: Daniel Karmann

Dortmund. "Wir möchten zum zweiten Leuchtturm im deutschen Fußball werden. Zu einem schwarzgelben Leuchtturm", sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke nach der Vertragsverlängerung mit dem Erfolgstrainer bis 2018. Dafür haben sie am Rheinlanddamm nun personelle Nachhaltigkeit geschaffen.

Die weiteren Konsequenzen sind Formsache. Dass Sportdirektor Michael Zorc seinen bis 2016 laufenden Kontrakt verlängert, wäre ebenso logisch wie die Fortsetzung mit Watzke. Der Geschäftsführer indes zeigte sich noch zögerlich, ob auch er über das Jahresende 2016 hinaus beim BVB weitermachen möchte.

Es spricht vieles dafür. Denn Watzke stellte fest: "Dieser Club hat die Kraft, Dinge zu einem positiven Ende zu bringen." Das hat der BVB mit den Meistertiteln 2011 und 2012 und dem Erreichen des Königsklassen-Endspiels 2013 hinreichend bewiesen. Und für Watzke gehört Schwarz-Gelb "immer schon zu den wenigen Vereinen in Deutschland, die das Titel-Gen in sich trugen".

Der Status quo jedenfalls hat schon wieder meisterliche Züge. Mario Götzes Abgang zu Branchenführer Bayern kompensierte der BVB mit Henrich Mchitarjan und Pierre-Emerick Aubameyang mehr als gut: Gemeinsam mit den Münchnern und Leverkusen bildet der BVB ein souveränes Spitzentrio. Zudem sind 25 Dortmunder Treffer eine exzellente Quote.

Real-Madrid-Leihgabe Nuri Sahin hat an der Zwischenbilanz großen Anteil. Seit seiner Rückkehr zum BVB im Januar absolvierte er 25 Erstligaeinsätze und gilt längst als "verlängerter Arm" Klopps auf dem Spielfeld. Jetzt soll der 25-Jährige für sieben Millionen Euro, wie der "Kicker" berichtete, mit Wirkung zum 1. Juli 2014 endgültig wieder zu den Westfalen wechseln.

Das ist noch Zukunft. In der Gegenwart ist alles angerichtet für ein Fußballfest vor 80 645 Zuschauern im ausverkauften Stadion gegen den VfB Stuttgart. Schon mit einem Remis gegen die seit sieben Spielen unbesiegten Schwaben würde der BVB zumindest für einen Tag die Tabellenführung zurückerobern.

Klopp ist skeptisch. Er billigt dem VfB mit Torjäger Vedad Ibisevic "große Qualität" zu. "Das wird kein Zuckerschlecken", sagte der gebürtige Stuttgarter. Die Statistik stützt die These: Der VfB ist mit Labbadia-Nachfolger Thomas Schneider in der Liga ungeschlagen und verlor in Dortmund letztmals am 27. September 2008 (0:3).

"Ich hoffe, dass das über den Freitag hinaus so bleibt", meinte VfB-Manager Fredi Bobic. Spiele beim BVB seien einfach Fußballfeste, meinte der frühere Borussia-Profi. Eine ganz große Party gab es zwischen dem BVB und dem VfB am 30. März 2012, als Dortmund 2:0 führte, 2:3 in Rückstand geriet, auf 4:3 vorlegte und am Ende eines denkwürdigen Abends ein 4:4 stand.

Einer ist besonders heiß darauf, an einem möglichen neuen Fest beteiligt zu sein: Moritz Leitner. Der vom BVB an den VfB verliehene 20-Jährige ist nach einem Knochenmark-Ödem im Knie wieder fit. "Das wird ein geiles Spiel", meinte er. Ob Leitner eingesetzt wird, soll aber erst kurz vor dem Anpfiff entschieden werden. In der Defensive muss Schneider nur auf den gesperrten Antonio Rüdiger verzichten.

dpa

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