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BVB gegen Qäbälä vor Einzug in die K.o.-Runde

Fußball BVB gegen Qäbälä vor Einzug in die K.o.-Runde

Gewinnt der BVB am Donnerstag gegen den FK Qäbälä, stehen die Dortmunder in der Europa League im günstigsten Fall in der K.o.-Runde. Einige Profis denken sogar schon weiter.

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Trainer Thomas Tuchel leitet in Dortmund das Training in der Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC Qäbälä.

Quelle: Bernd Thissen

Dortmund. Alles ist angerichtet: Gewinnt Borussia Dortmund in der 21. Saison-Pflichtpartie gegen den aserbaidschanischen Spitzenclub FK Qäbälä, stehen Thomas Tuchel und Co. vorzeitig unter den besten 32 der Europa League - wenn zeitgleich dem FK Krasnodar ein Sieg gegen PAOK Saloniki gelingt.

Die Voraussetzungen könnten kaum besser sein. Der BVB ist vor dem vierten Spieltag mit sieben Punkten Tabellenführer der Gruppe C vor dem russischen Team aus Krasnodar (4), Saloniki (3) und Qäbälä (1). "Wir wollen das Weiterkommen perfekt machen. Darauf liegt der komplette Fokus", sagte Tuchel vor dem Duell am Donnerstag.

Alles andere als ein klarer BVB-Erfolg wäre nach dem 3:1 im Hinspiel mit drei Treffern von Pierre-Emerick Aubameyang eine Enttäuschung. Zumal der Bundesliga-Tabellenzweite in den bisherigen sieben Europapokalbegegnungen unter Tuchel bei sechs Siegen und dem Remis (1:1) in Saloniki noch ungeschlagen ist. Der von dem Ukrainer Roman Grygortschuk trainierte Gegner Qäbälä hat seit fünf Europacuppartien nicht mehr gewonnen.

Da wundert es niemanden, dass sich die Tuchel-Profis hohe Ziele für den weiteren Verlauf in der Europa League gesetzt haben. "Wir haben das Potenzial und wollen natürlich auch ins Finale", ließ der wiedererstarkte Nationalspieler Marco Reus auf der UEFA-Homepage wissen.

Die Ausbeute von Jürgen-Klopp-Nachfolger Tuchel ist wahrlich exzellent. In den bisherigen 20 Pflichtbegegnungen 2015/16 gab es 16 Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage, die am achten Spieltag der Weltmeisterliga bei Rekordmeister Bayern München mit 1:5 allerdings happig ausfiel.

Das indes soll ein Ausrutscher gewesen sein. Denn Tuchel, das vertraute er seinen Zuhörern nach dem 3:1 in Bremen am Samstag an, empfängt überaus positive Signale von seinem Team. Es sei in der Lage, sich voll auf sich selbst zu konzentrieren.

Mit dieser Eigenschaft soll nicht nur der vorzeitige Einzug in die nächste Europacuprunde gesichert werden. In den Köpfen von Tuchel und seinen torgefährlichen Spielern, die bislang schon 64 Treffer auf der Haben-Seite bilanzieren, gibt es sicher bereits den einen oder anderen Gedanken an das 147. Revierderby am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Schalke 04. "Es kribbelt noch nicht, aber natürlich freuen wir uns sehr auf dieses Match", sagte Tuchel.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Ginter, Hummels, Sokratis, Schmelzer - Gündogan, Weigl - Hofmann, Kagawa, Reus - Aubameyang

FK Qäbälä: Bezotosniy - Dashdemirov, Vernydub, Stanković, Ricardinho - Gai, Meza - Zenjov, Antonov, Dodô - Pereyra

Schiedsrichter: Sébastien Delferiere (Belgien)

dpa

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