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BVB will in Lissabon der Personalnot trotzen

Fußball BVB will in Lissabon der Personalnot trotzen

Von optimalen Voraussetzungen kann wahrlich keine Rede sein. Ohne neun verletzte Profis muss der BVB die schwierige Aufgabe in der Champions League bei Sporting Lissabon lösen.

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BVB-Trainer Thomas Tuchel hat Personalprobleme.

Quelle: Paulo Duarte

Lissabon. Verlieren verboten. Trotz großer Personalnot geht Borussia Dortmund zuversichtlich in das Champions-League-Spiel am heutigen Dienstag bei Sporting Lissabon (20.45 Uhr). Ein Erfolg würde die Chancen auf das Achtelfinale beträchtlich erhöhen. Die wichtigsten Fakten:

AUSGANGSLAGE: Der BVB geht das Spiel in Lissabon als Tabellenführer der Gruppe F an. Nach dem 6:0 bei Legia Warschau und dem 2:2 gegen Real Madrid scheint der Revierclub auf gutem Kurs Richtung Achtelfinale zu sein. "Wir sind Erster und wollen es auch bleiben", sagte Torhüter Roman Bürki.

PERSONALNOT: Obwohl die Saison noch jung ist, hat der BVB bereits zahlreiche Verletzte. Gleich neun Profis müssen für die Partie in Lissabon passen. Zudem sind Joo-Ho Park und Mikel Merino, die noch beim 1:1 gegen Hertha BSC eingesprungen waren, nicht für die Champions League gemeldet. "Wir müssen versuchen, die nächsten zwei Wochen zu überstehen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watze voller Hoffnung auf ein baldiges Ende der Personalmisere. Trainer Thomas Tuchel verzichtete auf Wehklagen: "Es gilt das volle Vertrauen für alle, die spielen."

VERJÜNGUNG: In seiner Not ist Tuchel gezwungen, verstärkt auf unerfahrene Profis zu setzen. So standen schon beim 1:1 gegen Berlin in Emre Mor, Christian Pulisic, Ousmane Dembélé und Felix Passlack gleich vier Profis unter 20 Jahren auf dem Platz. Ein ähnliches Szenario droht nun auch in Lissabon. Dennoch sieht Mittelfeldspieler Sebastian Rode keinen Grund, die Partie in Lissabon defensiver als zuletzt anzugehen: "Es sollte nicht das Ziel sein, dass wir uns umstellen. Wir haben trotz der vielen Verletzten genug Qualität im Kader."

SCHLÜSSELSPIEL: Nach Meinung von Michael Zorc fällt in den beiden nächsten Partien gegen Sporting eine Vorentscheidung, welche Teams den Sprung in die K.o-Runde schafft. "Real Madrid wird sich am Ende durchsetzen. Dann geht es darum, wer im Vergleich mit Lissabon die stärkere Mannschaft ist", sagte der Sportdirektor.

LICHTBLICK: Zur Freude von Tuchel könnte es in Lissabon ein Comeback von Lukasz Piszczek und Sokratis geben. "Die Chancen auf ihren Einsatz sind deutlich gestiegen. Beide haben beschwerdefrei trainiert. Wir haben deshalb berechtigte Hoffnung, dass sie morgen spielen können", sagte der Fußball-Lehrer. Zudem signalisierte Marc Bartra Einsatzbereitschaft.

dpa

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