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Basketballer starten EM gegen Island

Basketball Basketballer starten EM gegen Island

Der deutsche Auftaktgegner gibt sein Debüt bei einer Basketball-EM. Alles andere als ein Sieg gegen Island wäre für Dirk Nowitzki & Co. eine Enttäuschung. Der Ex-Bundestrainer warnt aber dennoch.

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Dirk Nowitzki ist der Star der deutschen Basketball-Nationalmannschaft.

Quelle: Lukas Schulze

Berlin. Die deutschen Basketballer stehen zum EM-Auftakt direkt unter Druck. Ein Sieg gegen Außenseiter Island ist für das Team um Superstar Dirk Nowitzki in Berlin fest eingeplant.

DER GEGNER: Island hat sich zum ersten Mal überhaupt für eine Basketball-EM qualifiziert. Die Nordeuropäer gehen daher als großer Außenseiter an den Start. Alles andere als ein Ausscheiden wäre eine große Überraschung. Allerdings sind die Isländer unbequem zu spielen, weil sie oft mit vielen kleinen Spielern agieren. Zu ihren Stärken zählen die Distanzwürfe, läuft das Team heiß, kann es gefährlich werden. Bundestrainer Chris Fleming bezeichnete den ersten Gegner als "unangenehm": "Sie haben ein großes Vertrauen ineinander, sie spielen relativ viele kleine Aufstellungen."

DER STAR: Jón Arnór Stefánsson. Der 32-Jährige ist der mit Abstand erfahrendste Spieler im isländischen Team. War in der Saison 2003/04 sogar Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, kam aber in keinem offiziellen NBA-Spiel zum Einsatz. Der Shooting Guard machte danach in Europa Karriere, spielte in Russland, Spanien und Italien.

DIE BILANZ: Das bislang einzige Spiel gegen Island liegt 23 Jahre zurück. In der Olympia-Qualifikation für die Sommerspiele von Barcelona setzte sich das deutsche Team am 23. Juni 1992 in Murcia klar mit 88:67 durch. Bester Werfer war damals Henning Harnisch mit 26 Punkten.

EXPERTENEINSCHÄTZUNG VON EX-BUNDESTRAINER DIRK BAUERMANN: "Da kann man nicht viel erwarten, sie werden so etwas wie Kanonenfutter sein. Gerade in so einem ersten Spiel darf man aber keinen unterschätzen. Das erste Spiel ist immer schwer, man ist immer nervös und weiß doch nicht genau, wo man steht. Die Isländer haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Wer weiß, was sie sich einfallen lassen: Vielleicht stellen sie sich 40 Minuten lang in eine Zone rein, und wenn du dann nicht triffst, wird es schwierig. Vielleicht stellen sie zwei Leute um Dirk und dann wird das Händchen ein bisschen wacklig. Man darf sie auf keinen Fall unterschätzen. Aber da sollte eigentlich nichts passieren. Danach werden die Isländer Spiel für Spiel schwächer werden und wahrscheinlich kein Spiel gewinnen."

dpa

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