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Bayer will Topstart ins Jubiläumsjahr

Fußball Bayer will Topstart ins Jubiläumsjahr

Raus aus dem Bundesliga-Alltag, rein in die Königsklasse: Bayer Leverkusen will gegen die Weißrussen von BATE Borissow einen erfolgreichen Start in die europäische Saison feiern. Für den Werksclub ist es die zehnte Teilnahme an der Champions League.

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Stürmer Stefan Kießling will mit Leverkusen in der Champions League Gas geben.

Quelle: Lukas Barth

Leverkusen. Bayer Leverkusen will sein Champions-League-Jubiläum mit einem Auftaktsieg veredeln.

"Bei uns wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die richtig Gas gibt", sagte Angreifer Stefan Kießling vor dem Saisonstart in die Königsklasse am Mittwoch (20.45 Uhr) gegen den weißrussischen Meister BATE Borissow in der BayArena. Die bereits zehnte Teilnahme am Wettbewerb dokumentiert, dass sich der Werksclub im Feld der großen europäischen Vereine etabliert hat.

Bayer-Sportchef Rudi Völler freute sich bereits unmittelbar nach der erfolgreichen Qualifikation gegen Lazio Rom (0:1, 3:0) Ende August auf "tolle Abende in der Champions League" und kündigte an, dass sich die Mannschaft auf europäischer Bühne zerreißen werde.

Gegen Borissow bleibt allerdings ein gewisser Druck nicht aus. Triple-Sieger FC Barcelona und der AS Rom sind die weiteren Kontrahenten in der Gruppe E. "Wir haben eine unangenehme, schwere Gruppe. Wir haben uns aber natürlich das Ziel gesteckt, uns da durchzusetzen. Das wird extrem anspruchsvoll", sagte Bayer-Kapitän Lars Bender der "Rheinischen Post".

Ein erfolgreicher Auftakt wäre angesichts des anstehenden Programms hilfreich. "Für uns zählt jetzt der Start mit dem Heimspiel gegen Borissow. Mit einem Sieg in die Gruppenphase zu starten, ist immer das wichtigste. Deshalb nehmen wir das Spiel genauso ernst, wenn nicht sogar ernster als das gegen Lazio", meinte Bender.

Bei den vergangenen drei Teilnahmen an der Champions League hatte Bayer im ersten Match jeweils eine Niederlage kassiert. In der Vorsaison unterlag die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt beim AS Monaco 0:1. 2013 ging Leverkusen gegen Manchester United (2:4) ebenso leer aus, wie 2011 gegen den FC Chelsea (0:2).

In der Bundesliga hatte am Wochenende die unerwartete 0:1-Pleite gegen Aufsteiger Darmstadt 98 für Ernüchterung gesorgt. "Wir haben unsere nächste Chance in der Champions League. Da müssen wir es besser machen", erklärte Javier "Chicharito" Hernandez.

Der neu verpflichtete Angreifer aus Mexiko war gegen Darmstadt erst in der 58. Minute eingewechselt worden und hofft, dass er bald in der Startaufstellung zum Einsatz kommt. Fraglich für die Partie gegen Borissow ist Roberto Hilbert. Der Rechtsverteidiger zog sich eine Reizung im linken Knie zu. Hilbert kam in allen bisherigen Saisonspielen über die volle Distanz zum Einsatz.

Borissow kennt sich in der Champions League ebenfalls aus. Die Weißrussen, denen im Oktober 2012 ein 3:1-Sieg gegen Bayern München gelang, sind zum fünften Mal in der Gruppenphase dabei. Wie Leverkusen schaffte das Team die Qualifikation über die Playoffs und setzte sich dabei gegen Partizan Belgrad (1:0/1:2) durch. In der Liga musste Borissow zuletzt aber einen Dämpfer hinnehmen. Im Heimspiel gegen Schachtjor Saligorsk reichte es am Samstag nur zu einem 1:1. Nach 19 Spieltagen rangiert Borissow in Weißrussland allerdings weiter deutlich an der Tabellenspitze.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Bayer Leverkusen: Leno - Hilbert, Tah, Papadopoulos, Wendell - Bender, Calhanoglu, - Bellarabi, Mehmedi - Kießling, Hernandez

BATE Borissow: Tschernik - Schawnertschik, Poljakow, Milunovic, Mladenovic - A. Wolodko, Aleksijewitsch - Stassewitsch, Gleb, Gordejtschuk - Signewitsch

Schiedsrichter: Danny Makkelie (NED)

dpa

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