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Bayern vor Vereinsrekord - Keine Derby-Stimmung am Rhein

Fußball Bayern vor Vereinsrekord - Keine Derby-Stimmung am Rhein

Duell der Tor-Extreme in Ingolstadt, Stimmungsboykott in Gladbach und der FC Bayern vor einem weiteren Meilenstein: Die Samstagspartien des 22. Spieltags der Bundesliga und ihre Besonderheiten.

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Thomas Müller und Robert Lewandowski (l) feiern einen Treffer.

Quelle: Stefan Puchner

München. Der FC Bayern plant beim Bundesliga-Spiel gegen den SV Darmstadt 98 am Samstag (15.30 Uhr) mit der Rückkehr verletzter Leistungsträger.

Nachdem Franck Ribéry, Mario Götze und Medhi Benatia sowie Serdar Tasci im Training ansteigende Form nachwiesen, könnte der ein oder andere beim Heimspiel gegen den Aufsteiger auflaufen. "Sie sind bereit, sie sind fit. Ich weiß nicht, für wie viele Minuten", sagte Münchens Trainer Pep Guardiola. 

REKORDJAGD

Gegen Darmstadt spielt der FC Bayern einmal mehr vor allem für die eigene Historie: Die Münchner können ihren Gegentor-Rekord einstellen. In den vergangenen fünf Liga-Heimspielen ließ der FCB keinen Treffer zu. Bekommen die Münchner erneut kein Gegentor, würden sie ihre eigene Bestmarke egalisieren. Die Gäste rechnen sich offenbar ohnehin nichts aus. Gleich fünf Stammkräfte holten sich zuletzt eine Gelbsperre, fehlen damit in München - und sind danach im Abstiegskampf wieder einsatzbereit.

ZAHNLOS

Die einen treffen nicht, die anderen lassen die meisten Gegentore zu. Wenn Werder Bremen beim FC Ingolstadt gastiert (15.30 Uhr), trifft der harmloseste Sturm auf die zahnloseste Abwehr. In keinem der vergangenen 24 Spiele blieb Werder ohne Gegentor und ist Abwehr-Schlusslicht (42 Gegentreffer) der Bundesliga. Ingolstadt hat nach 21 Spielen bislang nur 14 Treffer auf dem Konto - Minuswert im Oberhaus.

LAUFSTARK

Mit dem FSV Mainz 05 (durchschnittlich rund 119 Kilometer pro Spiel) und der TSG Hoffenheim (116 Kilometer) treffen die beiden laufstärksten Teams der Liga aufeinander (Schnitt: 114 Kilometer). Die letzten Plätze in der Bundesliga belegen übrigens Frankfurt, München und Augsburg (jeweils rund 111 Kilometer).

ÄRGER

Beim rheinischen Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln streiken wie schon im Hinspiel die Fans. Der Gäste-Block bleibt weitgehend frei, auch die Heimfans wollen keine Stimmung machen. Grund: die Verkleinerung des Kartenkontingents und die Personalisierung der Tickets wegen der Sicherheitsbedenken vor dem brisanten Duell der alten Rivalen.

WEGWEISER

Europacup oder Mittelmaß? Beim ICE-Derby zwischen der Hertha und Wolfsburg geht es für beide Teams um einen Fingerzeig für die kommenden Wochen. Die viertplatzierten Berliner haben in der Rückrunde noch nicht gewonnen und drohen nun durchgereicht zu werden. Der VfL stoppte zuletzt seine Liga-Talfahrt, gewann auch in der Champions League. Nun will der Tabellenachte mit einer Serie auch für nächste Saison das internationale Geschäft sichern.

dpa

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