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Becker will Kerber helfen - Aber wohl nicht als Trainer

Tennis Becker will Kerber helfen - Aber wohl nicht als Trainer

Nichts Neues von Angelique Kerber. Die Nummer eins der Tennis-Welt bleibt nach ihrem Aus in Paris abgetaucht. Zum Angebot von Boris Becker, sich zu unterhalten, äußerte sich die Kielerin nicht. Becker selbst warnte vor falschen Erwartungen.

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Boris Becker kann sich vorstellen, der Weltranglistenersten Angelique Kerber zu helfen, zumindest als Ratgeber.

Quelle: Ursula Düren

Paris. Tennis-Legende Boris Becker hat der in der Krise steckenden Angelique Kerber seine Hilfe angeboten, einen Job als Trainer der Weltranglisten-Ersten aber weitgehend ausgeschlossen.

"Ruft sie an, können wir auf alle Fälle reden", sagte Becker der "Bild"-Zeitung. Allerdings warnte er via Twitter zugleich vor "falschen Erwartungen ...".

Es wird daher mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht dazu kommen, dass der 49-Jährige tatsächlich als Coach von Kerber tätig wird und sie das ganze Jahr über auf der Tour begleitet. Realistischer ist eher, wenn überhaupt, eine Rolle als Ratgeber. Sollte Kerber Becker um Unterstützung bitten, wird dieser sicher versuchen zu helfen. Mehr aber auch nicht.

Das hatte auch Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner zuletzt vorgeschlagen. Es gebe kaum einen, der besser wisse, wie man mit Druck umgeht als Becker, hatte Rittner unmittelbar nach Kerbers Erstrunden-Niederlage bei den French Open gesagt. Die zuletzt völlig verunsicherte Kerber könne sich daher vielleicht den einen oder anderen Tipp von Becker abholen.

Der dreimalige Wimbledonsieger war bis Ende 2016 drei Jahre lang als Coach von Novak Djokovic tätig und feierte mit dem Serben mehrere Grand-Slam-Titel. Unter anderem gewann er mit Djokovic im vergangenen Jahr die French Open in Paris und erfüllte Djokovic damit seinen großen Traum. Becker selbst hatte es in seiner aktiven Karriere nie geschafft, in Paris zu gewinnen.

Dort war Kerber am Sonntag gleich zum Auftakt gegen die Russin Jekaterina Makarowa ausgeschieden. Die Kielerin setzte damit ihre sportliche Talfahrt fort. Nach ihrem frühen Scheitern sagte Kerber mit Blick auf die Zukunft: "Irgendetwas wird sich auf jeden Fall ändern müssen." Ob damit ein Trainerwechsel gemeint war, ließ die Gewinnerin der Australian Open und der US Open des vergangenen Jahres offen. Kerber arbeitet seit vielen Jahren mit Torben Beltz zusammen.

Derzeit ist sie in Polen bei ihren Großeltern abgetaucht, um über das weitere Vorgehen nachzudenken. Aus dem Kerber-Lager gab es auf Nachfrage keine Reaktion auf die Becker-Aussagen. Der nächste Auftritt der Weltranglisten-Ersten ist am 17. Juni bei einem Showkampf in Halle/Westfalen geplant. Mit Blick auf die anstehende Rasen-Saison plant Kerber ein paar Trainingseinheiten auf Mallorca, ihr erstes Turnier nach dem Paris-Debakel ist das WTA-Event in Birmingham vom 19. Juni an.

dpa

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