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Berlin Volleys feiern den historischen Pokalsieg

Volleyball Berlin Volleys feiern den historischen Pokalsieg

16 lange Jahre mussten sie auf diesen Moment warten. Die Berlin Volleys haben endlich den deutschen Vereinspokal gewonnen und diesen Erfolg ausgiebig gefeiert.

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Robert Kromm (l.) und Felix Fischer (2.vl.) feiern mit den Volleys.

Quelle: Foto: dpa

Berlin. „Durststrecke ist jetzt mein Lieblingswort“, sagte Robert Kromm augenzwinkernd. Der Kapitän der Berlin Volleys war am Montagmittag gerade dem Flieger in Berlin-Tegel entstiegen – in der Hand trug er den DVV-Pokal. Die neu geschaffene Trophäe wurde im neuen Endspielort Mannheim am Sonntagabend nach dem 3:0 gegen Bühl von den Männern in den schwarzen Shirts mit der Aufschrift „Wurde auch Zeit“ immer wieder herumgereicht. Nach 16 Jahren haben die Hauptstädter den Pokalfluch endlich besiegt – wahrlich eine lange Durststrecke.

Entsprechend wurde der Durst danach auch gebührend in der Havanna-Bar in Mannheim bis morgens um 4 Uhr gestillt. „Da haben wir uns das eine oder andere hochprozentige Getränk gegönnt“, verriet Kromm und musste den Pokal gleich wieder an Felix Fischer weiterreichen. Der strahlte laut Kromm „über beide Ohren“.

Felix Fischer spielte für den verletzten Tomas Kmet

Fischer meinte nach dem Finalmatch vor der Rekordkulisse von 12 000 Zuschauern: „Ich bin so stolz auf die Mannschaft, wir haben dem Druck standgehalten. Diesen Pokal habe ich mir seit Jahren gewünscht.“ Zwölf Jahre schlägt er nun für die Berliner auf, gewann mit diesen vier Meisterschaften – und nun nach dem x-ten Anlauf endlich den deutschen Vereinspokal. Einen Tag nach seinem 33. Geburtstag hatte der Mittelblocker, der seinen Jungs eine Torte spendierte, doppelt Grund zum Feiern.

Fischer musste den kurzfristig ausgefallenen Tomas Kmet vorn am Block ersetzen. Der Slowake wurde am Sonntag in Mannheim nach einer Ellenbogenentzündung notoperiert. „Für ihn war das besonders schade, aber wir haben alle für ihn gespielt. Er hat die OP gut überstanden, muss aber noch eine Woche in Mannheim bleiben“, so Kromm nach dem Krankenhausbesuch am Montag.

Am Donnerstag (19.30 Uhr, Schmeling-Halle) empfangen die Volleys das Team aus Sastamala im CEV-Cup. Nach dem 1:3 in Finnland muss nun ein klarer Sieg her, um über einen siegreichen „Golden Set“ das Weiterkommen zu erzwingen. „Wir müssen so konzentriert wie gegen Bühl spielen“, forderte Kromm. „Der Pokalsieg sollte uns Auftrieb geben.“

Von Peter Stein

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