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Biathlet Schempp hofft auf erneute Sternstunde

Biathlon Biathlet Schempp hofft auf erneute Sternstunde

Simon Schempp weiß, dass Statistiken nicht viel wert sind. "Die Ergebnisse der vergangenen Jahre nützen mir jetzt nichts", sagte der derzeit beste deutsche Biathlet mit Blick auf die Verfolgung beim Weltcup in Antholz.

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Simon Schempp ist in Antholz der Gejagte.

Quelle: Claudio Onorati

Antholz. Aber die Vergangenheit und die Form sprechen für den Staffel-Weltmeister. Denn als Sprint-Sieger geht der 27-Jährige als Gejagter in die 12,5 Kilometer. Zudem gewann Schempp in den vergangenen beiden Jahren als erster Biathlet jeweils das Double aus Sprint und Verfolgung. "Ich muss wieder voll fokussiert ins Rennen gehen und alles geben", sagte Schempp.

Das Männer-Rennen verspricht vor der traumhaften Kulisse auf 1600 Metern Höhe am Ende des Antholzer Tals Hochspannung. Schempp und den elftplatzierten Benedikt Doll trennen gerade mal 33 Sekunden. Arnd Peiffer geht als Neunter 24 Sekunden nach Schempp auf die Jagd nach einer Top-Platzierung.

"Es wird auf jeden Fall eine enge Kiste", meinte Peiffer, der mit Doll am Freitagabend auf dem Rad regenerierte. "Nach dem Rennen ist vor dem Rennen", meinte Doll: "Besonders die Null stehend war ein Highlight." Erik Lesser, in Ruhpolding noch Sieger im Massenstart, hofft auf einen Lauf wie im Vorjahr. Da war mit viermal Null am Schießstand noch von Rang 19 auf sechs vorgelaufen. Jetzt hat er als 34. 1:15,6 Minuten Rückstand auf Schempp. "Wenn es optimal läuft, kann ich noch auf Platz 15 kommen."

Auch die Damen, bei denen die viermalige Saisonsiegerin Laura Dahlmeier ebenso erkältet fehlt wie Maren Hammerschmidt, wollen angreifen - für einen Podestplatz wird es aber wohl sehr schwer. Denn Miriam Gössner, die als Zehnte 40 Sekunden hinter der Russin Olga Podtschufarowa ins Rennen geht, hat am Schießstand immer wieder Probleme. Bei viermal Schießen sind ihre Chancen eher gering. Die zweimalige Saisonsiegerin Franziska Hildebrand hat als 19. bereits über eine Minute Rückstand, Karolin Horchler (50.) fast zwei Minuten.

dpa

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