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Daumen drücken für unser Olympia-Team

Schneller, höher, weiter in Rio Daumen drücken für unser Olympia-Team

Bei der Eröffnungsfeier für die Olympischen Spiele in Rio machten sich internationale politische Prominenz rar. Bundespräsident Joachim Gauck musste aus Gesundheitsgründen absagen. Nichtsdestotrotz heißt es: Daumen drücken. 423 deutsche Sportler gehen an den Start – 30 kommen aus Brandenburg.

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Quelle: dpa

Rio de Janeiro.  Auf die Plätze, fertig, los! In Rio fällt heute der Startschuss für die ersten Entscheidungen bei den Olympischen Sommerspielen. Heute und morgen werden bereits die ersten Medaillen vergeben. Beim Kampf um Gold, Silber und Bronze mischen 423 deutsche Athleten mit – 30 Sportler kommen aus dem Land Brandenburg.

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Am Freitag beginnen die Olympischen Spiele in Rio. Mittendrin sind auch 26 Brandenburger Sportler und vier Ersatzleute, die sich für das Sporthighlight des Jahres qualifiziert haben. Die Brandenburger Olympiahoffnungen im Überblick!

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Hoffnungsträger am Samstag und Sonntag sind die Radsportlerinnen Romy Kasper und Trixi Worrack im Straßenrennen, auch Judo-Amazone Mareen Kräh muss in der Klasse bis 52 Kilo auf die Matte.

 Das Daumendrücken gilt ganz besonders dem Auftritt des erst 17 Jahre alten Potsdamer Schwimm-Talents Johannes Hintze über 400 Meter Lagen. Er hat schon vorab einen Rekord aufgestellt: Hintze ist der jüngste deutsche Olympia-Schwimmer seit 40 Jahren. Experten sehen in Hintze schon einen neuen Michael Phelps. Bereits 2015 schwamm der junge Potsdamer über 400 Meter Lagen fast genauso schnell wie der amerikanische Schwimmstar als 15-Jähriger. Hintze bleibt gelassen: „Phelps hat über 20 olympische Medaillen und ich bin jemand, der gerade zu Olympia fährt und noch überhaupt nichts geschafft hat.“

Schnellurteil sorgt weltweit für Gesprächsstoff

Vor der Eröffnungszeremonie im berühmten Maracanã-Stadion in der vergangenen Nacht sorgte ein Schnellurteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS weltweit für Gesprächsstoff. Er lehnte den Ausschluss von früher gedopten russischen Athleten von den Olympischen Spielen in Rio als „nicht durchsetzbar“ ab. Konkret ging es um drei Sportler, deren Ausschluss das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen ihrer Dopingvergangenheit verfügt hatte.

 Nun kann Russlands vom Dopingskandal dezimierte Olympia-Mannschaft 271 Athleten an den Start schicken und sogar mit Aufstockung des Teams rechnen. Sportminister Witali Mutko sagte gestern, jetzt sollten die internationalen Fachverbände rasch handeln. „Auch unsere Verbände müssen aktiv werden, dann kann die Zusammensetzung der Mannschaft noch ausgeweitet werden.“

Aufmunternde Worte vor Olympia-Start

Bundespräsident Joachim Gauck hat der deutschen Olympia-Mannschaft erfolgreiche Spiele in Brasilien gewünscht. Er sei sicher, dass alle Sportler Deutschland hervorragend vertreten würden. „Das gilt natürlich auch, wenn es nicht zu einer Medaille reicht. Sie haben es zu den Olympischen Spielen geschafft – das allein ist bewundernswert!“, schrieb Gauck gestern, nachdem er seine Reise zur Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro wegen einer Zahnoperation hatte absagen müssen

Von Peter Stein

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