Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Potsdamer Goldjunge feiert bis zum Morgen

Interview mit Ruderer Hans Gruhne Potsdamer Goldjunge feiert bis zum Morgen

Der Triumph des Ruder-Doppelvierers bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro war für Schlagmann Hans Gruhne eine „faustdicke Überraschung“. Im MAZ-Interview erzählt der Potsdamer, wie der Sieg gefeiert wurde und wie es nun für ihn weitergeht.

Voriger Artikel
Christian Diener: Rekorde an der „Kotzgrenze“
Nächster Artikel
Levy im Achtelfinale der Bahnrad-Sprinter

Hans Gruhne.

Quelle: dpa

Rio de Janeiro. Der Triumph des Ruder-Doppelvierers bei den Olympischen Sommerspielen in Rio war für Schlagmann Hans Gruhne eine „faustdicke Überraschung“. Dementsprechend haben der Potsdamer und seine Teamkollegen den Sieg gefeiert. Im MAZ-Interview erzählt der Potsdamer, wie der Sieg gefeiert wurde und wie es nun für ihn weitergeht.

Haben Sie mit einem Sieg ihres Doppelvierers gerechnet?

Hans Gruhne: Das war eine faustdicke Überraschung. Wie wurde der Triumph am Zuckerhut gefeiert. Nach den offiziellen Terminen, die wir gern wahrgenommen haben, sind wir ins deutsche Haus gegangen und haben mit Familien und Freunden bis morgens um 5 Uhr gefeiert. Wir haben getanzt, gelacht und einfach den Moment und den Abend genossen. Natürlich haben wir auch genug getrunken und auf den Erfolg angestoßen.

Können Sie schon realisieren, was Sie mit Ihrem Team geschafft haben?

Gruhne: Unmittelbar nach dem Zieleinlauf war ich fassungslos und nur noch überwältigt. Am Abend habe ich so langsam verstanden, was wir geleistet haben. Alle haben uns mit strahlenden Augen angeschaut. Wir sind mit der goldenen Medaille durch ganze Dorf und das deutsche Haus gelaufen. Ganz stolz. Die wiegt so 400 Gramm, denken wir. Die Resonanz ist überwältigend.

Wie geht es nun für Sie weiter? Wann gehts wieder nach Potsdam?

Gruhne: Da wir bis zum Ende der olympischen Spiele in Brasilien bleiben, möchte ich noch einiges sehen. Bis zu unserem Wettkampf blieb uns ja wenig Zeit, andere Sportarten anzuschauen. Ich möchte mal ins Leichtathletik-Stadion, dann auch bei den Handballern vorbeigucken und das Team anfeuern. Und zum Beach-Volleyball, ein Highlight für mich. Natürlich möchte ich noch Rio sehen, bis es dann am 22. August zurück nach Potsdam geht.

Lesen Sie auch:

11.08.2016: Potsdamer holt Gold im Doppelvierer

11.08.2016: Hans Gruhne: Erst Ersatzmann, jetzt Goldjunge

Von Sebastian Morgner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg bei Olympia 2016