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Radsportler enttäuschen im Team

Olympia, Radsport Radsportler enttäuschen im Team

Den deutschen Bahnrad-Teamsprintern wurden vor Beginn der Olympischen Spiele durchaus Medaillen-Chancen zugesprochen. Doch dann kam die Verletzung von Max Niederlag, der Cottbuser Maximilian Levy rückte nach - funktioniert hat das nicht, die deutschen Teamsprinter schieden in der ersten K.o.-Runde aus.

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Die deutschen Teamsprinter konnten mit einem umgestellten Team nicht überzeugen.

Quelle: AFP PHOTO / Eric Feferberg

Rio de Janeiro. Dass sich der kurzfristige Ausfall des Chemnitzers Max Niederlag negativ auf die deutschen Bahnrad-Teamsprinter auswirken wird, war klar. Doch mit diesem frühen Ausscheiden hätten die wenigsten gerechnet - bereits in der ersten K.o.-Runde unterlag die Olympia-Auswahl mit Nachrücker Levy den Neuseeländern. Der Weltmeister von der Pazifik-Insel konnte am Ende Silber gewinnen, Großbritannien gewann im Finale Gold. Der Grund für das frühe Ausscheiden der deutschen Sprinter wird wohl die kurzfristige Team-Umstellung gewesen sein. So rückte nicht nur Maximilian Levy nach, auch musste Joachim Eilers (Chemnitz) hinter Anfahrer René Enders (Erfurt) verschoben werden. Die Enttäuschung war nach dem Rennen auch bei Levy entsprechend groß: "Das Ergebnis ist natürlich bitter. Heute haben wir es nicht zusammen bekommen. Das ist natürlich schade, weil jeder für sich viel drauf hatte", wie er gegenüber der ARD-Sportschau sagte.

Auch die Verfolger der Frauen konnten nicht überzeugen. Die vier Frauen, unter denen auch Stephanie Pohl aus Cottbus mitfuhr, waren im Rennen weit abgeschlagen. Gleich in der Qualifikationsrunde schied die deutsche Verfolger-Auswahl als einziges Team aus. Mit einer Zeit von knapp vier einhalb Minuten lag sie etwa 17 Sekunden hinter der Auswahl aus Großbritannien, die mit einer Zeit von 4:13.26 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellten.

Von Lennart Wunderlich

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