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Sebastian Brendel, sind Sie eigentlich nervös?

Potsdamer Kanute bei Olympia Sebastian Brendel, sind Sie eigentlich nervös?

Nach dem Gold-Segen beim Ruderer Hans Gruhne sind heute alle Augen auf Sebastian Brendel aus Potsdam gerichtet. Der Kanute zählt zu den Medaillenhoffnungen bei Olympia. Wie fühlt man sich so kurz vor dem Start, steigt die Nervosität? Wir haben mit ihm vor dem Wettkampf gesprochen.

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Sebastian Brendel aus Potsdam: Holt er heute Gold?

Quelle: Julian Stähle

Rio. Der Potsdamer Kanute Sebastian Brendel (28) zählt zu den Medaillenhoffnungen bei Olympia. Wir haben mit ihm gesprochen, bevor es ernst wird.

>> In der Heimat ist man im Brendel-Fieber

Jetzt kann man schon die Stunden zählen, bis es losgeht. Montagnachmittag steigen die ersten Vorläufe und das Halbfinale auf dem Weg zur Medaille. Wie fühlen Sie sich?

Sebastian Brendel: Wir durften am Sonntag zum ersten Mal auf die Strecke, da die Ruderer fertig sind. Wir haben zweimal trainiert. Es war schön windstill. Die Bedingungen sind bislang gut. Wir haben viele Einheiten hinter uns, jetzt geht es endlich los. Ich freue mich und werde mein Bestes geben.

Ihr Vorlauf im C1 über 1000 Meter startet Montag um 14 Uhr, Teamkollegin Franziska Weber geht im K2 über 500 Meter um 14.24 Uhr an den Start. Conny Waßmuth ist im K1 über 200 Meter danach dran. Steigt bei Ihnen so langsam die Nervosität?

Brendel: Es wird jetzt Zeit, dass die Wettkämpfe starten. Wir haben in den letzten Monaten wirklich  viel trainiert. Ich habe in den  letzten Jahren wirklich hart gearbeitet und alles aus meinem Körper rausgeholt. Ich hoffe, es gelingt mir wieder ein Rennen, mit dem ich am Ende zufrieden bin. In den Vorläufen wird man heute sehen, wie auch die anderen drauf sind. Und wie ich drauf bin. Man wird  erst im Rennen sehen, ob alles passt. Ich komme mit den Bedingnungen hier in Brasilien gut klar.   

 Sie zählen im Kanu-Rennsport zu den großen Medaillenhoffnungen bei den Olympischen Spielen in Rio. Die Fans sprechen sogar von Gold. Sie sind heißer Favorit. Wie lautet so unmittelbar vor dem Wettkampfstart  Ihre Zielstellung im Einer-Canadier über 1000 Meter?

Brendel: Wie gesagt: Wir werden sehen, ob und wie alles passt. Mein Ziel ist erst einmal eine Medaille.

Interview: Sebastian Morgner

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