Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Brandenburgerin Ronja Fini Sturm erlebt WM-Premiere

Ruder-Weltmeisterschaften Brandenburgerin Ronja Fini Sturm erlebt WM-Premiere

Sie ist erst 19 Jahre jung und startet am Wochenende in Frankreich erstmals bei den Weltmeisterschaften der Ruder-Elite: Ronja Fini Sturm vom Ruderclub Havel Brandenburg. Sie tritt im Leichtgewichts-Doppelzweier mit der Rostockerin Marie-Louise Dräger an.

Voriger Artikel
Sprint-König Bolt - Taylor gewinnt Dreisprung-Thriller
Nächster Artikel
„2020 wollen wir Olympiagold holen“

Marie-Louise Dräger (vorn) und Ronja Fini Sturm.

Quelle: Foto: Privat

Brandenburg/Havel. Zum Rudern kam Ronja Fini Sturm eher zufällig. Als 2005 auf dem heimischen Beetzsee in Brandenburg/Havel die Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern stattfanden, beteiligte sich die Schülerin an einem Malwettbewerb. Danach wollte sie es selbst mal mit dem Sport versuchen und blieb dabei. Am Wochenende startet sie bei den Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette im leichten Doppelzweier mit der Rostockerin Marie-Louise Dräger im „Mutter-Tochter-Boot“.

Denn vor zehn Jahren, als sich die Brandenburgerin noch mit Pinsel und Farbe dem Rudersport näherte, da wurde Dräger bereits zum zweiten Mal Weltmeisterin – im leichten Doppelzweier. Inzwischen ist die 34-Jährige Mutter eines zwei Jahre alten Sohnes. Aber weil sie sich den Traum von einer olympischen Medaille – 2008 wurde sie Vierte – noch nicht erfüllen konnte, kehrte sie zurück ins Boot und nimmt die erst 19-Jährige vom Ruderclub Havel Brandenburg an die Hand.

Ronja Fini Sturm

Ronja Fini Sturm.

Quelle: Privat

„Wir haben uns national durchgesetzt. Unser Boot funktioniert, natürlich profitiere ich von Maries Erfahrung“, erzählt Fini Sturm. Bei den Europameisterschaften in diesem Jahr holte das Generationenboot bereits Silber, beim Weltcup in Varese gab es einen dritten Rang. Unter dem Brandenburger Coach Andreas Herdlitschke, der Fini Sturm schon in der Anfangszeit betreute, hat sich das Duo in WM-Form gebracht und meist am Bundesstützpunkt in Berlin auf dem Hohenzollernkanal trainiert. Denn Fini Sturm studiert an der Charité Medizin. „Da muss die Trainingszeit gut eingeteilt sein.“

Von Peter Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer