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DOSB: Auch Landessportbünde unterstützen Hörmann

Sportpolitik DOSB: Auch Landessportbünde unterstützen Hörmann

Alle Zeichen stehen auf Alfons Hörmann. Nach den Spitzensportverbänden haben sich nun auch die 16 Landessportbünde (LSB) für den Unternehmer als Nachfolger von Thomas Bach an der Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgesprochen.

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Alfons Hörmann soll neuer DOSB-Präsident werden.

Quelle: Angelika Warmuth

Hamburg. Das Votum für den Präsidenten des Deutschen Skiverbands fiel bei der zweitägigen LSB-Konferenz in Hamburg eindeutig aus. Damit gilt seine Wahl bei der DOSB-Mitgliederversammlung am 7. Dezember in Wiesbaden als sicher. "Die Einstimmigkeit freut und motiviert mich besonders", sagte Hörmann in der Hansestadt.

Er und der Box-Funktionär Ulrich Bittner hatten in Hamburg ihre Ziele und Vorstellungen für den deutschen Sport vorgestellt. Dabei machte der 53-Jährige Hörmann die bessere Figur. "Die anfängliche Skepsis ist einer Begeisterung gewichen", sagte der Vorsitzende der LSB-Konferenz, Günther Lommer. "Alfons Hörmann ist ein hervorragender Nachfolger für Thomas Bach", fügte der Präsident des Landessportbundes Bayern hinzu.

Der 55 Jahre alte Bittner zog nach der Abstimmung der Landessportbünde seine Kandidatur zurück. Er hatte sich erst vor wenigen Wochen selbst als DOSB-Nachfolger des neuen IOC-Präsidenten Bach ins Gespräch gebracht hatte. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper betonte: "Es ist wichtig, dass der deutsche Sport geschlossen auftritt." Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Hörmann.

Während der Konferenz beschäftigten sich die Vertreter der 16 Landessportbünde auch mit der Olympia-Bewerbung Münchens für 2022. In den kommenden Tagen und Wochen sollen die Bemühungen intensiviert werden, um bei den am 10. November in den Austragungsorten angesetzten Bürgerentscheiden ein positives Votum zu erreichen. Lommer: "Die Münchner Bewerbung soll eine Chance bekommen, auch verwirklicht zu werden."

Verabschiedet wurde in der Hansestadt zudem die "Hamburger Erklärung" der Landessportbünde. Darin treten die Verbände ausdrücklich für die Verankerung des Sports als Staatsziel im Grundgesetz und eine Null-Toleranz-Politik zum Thema Doping ein. Der designierte DOSB-Präsident Hörmann machte dabei deutlich, dass es für ihn keinen Unterschied zwischen dem Breiten- und dem Spitzensport gibt. "Die Themen der ,Hamburger Erklärung' betreffen beide Bereiche."

dpa

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