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Das Bad Belziger Duell geht an die Füchse

Handball-Bundesliga Das Bad Belziger Duell geht an die Füchse

Qualitäts-Handball aus Bad Belzig: Beim Bundesliga-Duell zwischen den Füchsen Berlin und Aufsteiger SC DHfK Leipzig (34:27) standen gleich drei Akteure in der Halle, die ihre ersten Würfe beim MBSV Belzig nahmen. Dort spielten Fabian Wiede, Willy Weyhrauch (beide Berlin) und Marvin Sommer (Leipzig) einst sogar in der selben Jugendmannschaft.

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Die Füchse Willy Weyhrauch (l.) und Fabian Wiede (r.) trafen ihren alten Bad Belziger Vereinskollegen Marvin Sommer (Leipzig).

Quelle: Julius frick

Berlin. Geballte Handball-Power aus Bad Belzig konnten die Fans in der Max-Schmeling-Halle am Sonnabend bestaunen: Beim Bundesliga-Duell zwischen den Füchsen Berlin und dem SC DHfK Leipzig (34:27) standen mit Willy
Weyhrauch, Fabian Wiede (Berlin) und Marvin Sommer (Leipzig) gleich drei Spieler auf dem Parkett, die ihre ersten Würfe beim MBSV Belzig nahmen. „Es ist immer ganz lustig, wir quatschen meist vor und nach dem Spiel ’ne Runde. Man sieht sich öfter, als man denkt“, erzählt Sommer.

Schon vor drei Wochen trafen sie sich in der ersten Runde des DHB-Pokals, auch dort behielten die Füchse die Oberhand (26:24). „In der ersten Hälfte hatten wir einen guten Start, dann wurde es aber ziemlich zerfahren. In der Abwehr hat uns die Härte gefehlt und unser Torhüter hatte nicht ganz so viel Glück“, resümiert Sommer. Mit 18:13 für die Füchse ging es in die Pause, zwischenzeitlich führten sie in der zweiten Halbzeit mit sieben Toren, ehe Leipzig in der 48. Minute noch einmal bis auf einen Treffer herankam (25:24).

Nenadic wird zum Matchwinner für die Füchse

„Am Ende hat das clevere Team gewonnen. Nenadic und Vukovic haben in den Drucksituationen immer das Richtige gemacht“, berichtet Sommer. Alleine Nenadic machte 13 Tore, Wiede war drei-, Weyhrauch zweimal erfolgreich. Sommer kam nur in den Schlussminuten zum Einsatz. Wiede und Sommer spielten einst beim Drittligisten VfL Potsdam, der dritte Ex-Potsdamer, der Wildauer Fynn-Ole Fritz, erzielte in seinem dritten Bundesligaspiel zwei Treffer. „Daheim wollten wir uns einfach keine Blöße geben“, sagte Nationalspieler Wiede nach dem ersten Heimspiel der Saison vor 7205 Zuschauern.

Wiede, Weyhrauch und Sommer spielten in der Jugend in Bad Belzig kurzzeitig sogar in einem Team. „Da beide so gut waren, haben sie Mannschaften übersprungen“, erzählt der 23 Jahre alte Sommer über seine zwei Jahre jüngeren Kollegen.

Für die Füchse geht es ab Montag beim „Superglobe“ um die Krone des Welthandballs, auf Sommer wartet bereits am Mittwoch (19 Uhr) das nächste Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Magdeburg. Nach drei Spielen (ein Sieg, zwei Niederlagen) in der Bundesliga – Sommer wechselte erst in der Sommerpause von EHV Aue nach Leipzig – resümiert der Linksaußen: „Es läuft eigentlich ganz in Ordnung, nur in Berlin hätte ich mir natürlich ein paar Minuten mehr gewünscht.“

Von Stephan Henke

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