Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Das DFB-Pokal-Telegramm

Fußball Das DFB-Pokal-Telegramm

Ein Überblick über die Spiele der ersten Runde im DFB-Pokal mit Beteiligung der Bundesligisten am Sonntag. SITUATION: Nur drei Tage nach dem 5:0-Kantersieg in der Europa League über den Wolfsberger AC muss der BVB erneut ran.

Voriger Artikel
Neun Erstligisten meistern Pokal-Hürde - Hoffenheim raus
Nächster Artikel
Angelique Kerber erreicht erneut Finale von Stanford

Das Team von Thomas Tuchel trifft in der ersten Pokalrunde auf den Chemnitzer FC.

Quelle: Guido Kirchner

Berlin (dpa) - Berlin. dem 5:0-Kantersieg in der Europa League über den Wolfsberger AC muss der BVB erneut ran. Deshalb wird Trainer Tuchel sein Team auf einigen Positionen verändern. Der Gegner sucht nach zwei Remis zum Drittliga-Start noch seine Form.

BESONDERES: 17 Mal gab es in der Europapokal-Historie ein Duell zwischen Teams aus der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Die letzte dieser brisanten Partien fand vor 25 Jahren statt - zwischen Dortmund und Chemnitz. Dabei setzte sich der BVB durch.

STOLPERFAKTOR: Der Pokalfinalist der vorigen Saison ist gewarnt. Vor einem Jahr bezwang Chemnitz den Bundesligisten FSV Mainz 05 (5:4 i.E.) in der ersten Pokalrunde im Elfmeterschießen (5:4).

 

Carl Zeiss Jena - Hamburger SV (Sonntag, 14.30 Uhr)

 

SITUATION: Nach dem erneut erst in der Relegation gesicherten Erstliga-Verbleib strebt der HSV einen erfolgreichen Saisonstart an. In Jena ist das Weiterkommen im Pokal Pflicht. Allerdings hat der Nordostclub aus zwei Regionalliga-Spielen vier Punkte geholt.

BESONDERES: Carl Zeiss Jena kann einen der originellsten Geldgeber der Fußball-Szene vorweisen: "Heaven Shall Burn" (auf Deutsch: Der Himmel soll brennen). Die Heavy-Metal-Band ist seit Ende April 2015 der Hauptsponsor des Nordost-Regionalligisten.

STOLPERFAKTOR: Auch wenn die peinlichsten Pokal-Momente schon länger zurückliegen, der HSV ist immer für Überraschungen gut: Das Aus beim FC Eppingen (1:2) 1974 und SV Geislingen (0:2) 1984 lassen grüßen.

 

FC 

Nöttingen

- FC Bayern München (Sonntag, 16.00 Uhr)

 

SITUATION: Bayern hatte jüngst mehr mit Unklarheiten zur Zukunft von Coach Guardiola und Weltmeister Götze zu kämpfen denn auf dem Platz, wo die Tests gegen Milan und Real gewonnen wurden. Der Oberligist startet eine Woche nach dem Pokal-Höhepunkt in die Liga.

BESONDERES: Der Fußball-Amateurclub hat extra für die Bayern-Partie im Tonstudio den Pokal-Song "Wie ein Feuer" aufgenommen - ein Teil der Einnahmen aus der Gesangseinlage wird gespendet.

STOLPERFAKTOR: Nöttingen hatte vor zwei Jahren gezeigt, dass es große Teams ärgern kann: Gegen Schalke unterlagen die Außenseiter nur 0:2.

 

SpVgg Unterhaching - FC Ingolstadt (Sonntag, 16.00 Uhr)

 

SITUATION: Der Aufstieg in die Bundesliga hat in Ingolstadt für große Euphorie gesorgt. Haching ist im Abwärtstrend: Nach dem Abstieg in die Regionalliga im Mai kämpft die SpVgg dort um die Klassenverbleib. Der Saisonstart mit vier Punkten aus fünf Spielen verlief schlecht.

BESONDERES: FCI-Erfolgscoach Hasenhüttl startete in Unterhaching in seine Trainer-Laufbahn. Außerdem kommt es zum Bruderduell von Ingolstadts Stürmer Lukas und Haching-Jungprofi Nicolas Hinterseer.

STOLPERFAKTOR: Ingolstadt schied in der Vorsaison in der ersten Runde gegen den damaligen Viertligisten Magdeburg aus.

 

Hessen Kassel - Hannover 96 (Sonntag, 18.30 Uhr)

 

SITUATION: In den Testspielen überzeugte das 96-Team nicht, zudem hört Manager Dirk Dufner vorzeitig auf. Die neu formierte Mannschaft muss nun Farbe bekennen. Marcelo und Zugang Charlison Benschop sind gesperrt, Hiroshi Kyotake und Uffe Bech (verletzt) fehlen ebenfalls.

BESONDERES: Die Hessen führten 1985 im Aufstiegsspiel schon 2:0, ehe 96 ausglich, Kassels ersten Bundesliga-Aufstieg verhinderte und eine Woche später selbst in die höchste Liga zurückkehrte.

STOLPERFAKTOR: Die Zeit der Erstrunden-Pleiten 2009 und 2010 liegt für Hannover 96 schon etwas zurück.

 

Energie Cottbus - FSV Mainz 05 (Sonntag, 20.30 Uhr)

 

SITUATION: Zwei Tage vor dem Spiel unterschrieben die Mainzer einen lukrativen Vermarktungsvertrag. Der Infront-Deal wird dem Verein in den nächsten zehn Jahren mindestens 260 Millionen Euro einbringen.

BESONDERES: Mainz hat zumindest noch ein Sturmproblem. Torjäger Okazaki wurde verkauft. Die möglichen Nachfolger de Blasis und Niederlechner haben Teile der Saisonvorbereitung verpasst.

STOLPERFAKTOR: In der vergangenen Saison scheiterten die 05er im Elfmeterschießen an Drittligist Chemnitz.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer