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Der 20. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Fußball Der 20. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Der 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet am Freitag mit der Partie Borussia Mönchengladbach gegen den SV Werder Bremen. Die Deutsche Presse-Agentur hat die weiteren Partien zusammengefasst.

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Ilkay Gündogan steht gegen Hertha BSC wieder im BVB-Kader.

Quelle: Bernd Thissen

Düsseldorf. FC Schalke 04 -

VfL

Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die "Wölfe" stehen unter Zugzwang: Das Ranking der vergangenen sechs Spiele weist sie als Schlusslicht aus. Ganz unten rangieren sie zudem in der Auswärtstabelle. Dagegen herrscht auf Schalke nach dem Sieg in Darmstadt wieder Ruhe.

PERSONAL: Den Schalkern fehlen Höwedes, Uchida, Höger und Nastasic. Wolfsburg muss neben den Langzeitverletzten auf den gesperrten Luiz Gustavo verzichten. Zudem sind die an Grippe erkrankten Träsch und Draxler nicht zu 100 Prozent fit. Schürrle hat Adduktoren-Probleme.

STATISTIK: Kein Bundesliga-Team wartet länger auf einen Erfolg als die seit sechs Spielen sieglosen Norddeutschen. Aber: Schalke verbuchte gegen Gegner, die in dieser Spielzeit auch im Europapokal starten, nur einen Punkt in sechs Partien.

BESONDERES: Noch im Hinspiel trug er das königsblaue Trikot. Kurz danach wechselte Draxler nach Wolfsburg. Nun könnte er erstmals auf den Club treffen, für den er 14 Jahre spielte.

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Teams sind deutlich im Aufwärtstrend: Stuttgart gewann dreimal nacheinander, Frankfurt holte in dieser Zeit sieben Punkte. Doch Vorsicht: Es ist immer noch das Duell 13. gegen 15.

PERSONAL: Bei der Eintracht fehlen die gelbgesperrten Abraham und Hasebe, Trainer Veh muss seine Abwehr umbauen. Ein Kandidat ist Last-Minute-Neuzugang Regäsel.

STATISTIK: Der VfB gewann sieben der vergangenen zehn Spiele in Frankfurt, das letzte sogar besonders spektakulär mit 5:4.

BESONDERES: Eintracht-Trainer Armin Veh saß bei diesem Duell auch schon auf der Stuttgarter Bank. Mit dem VfB wurde er 2007 deutscher Meister. Seine Rückkehr in der Saison 2014/15 war jedoch ein Reinfall.

Hannover 96 - 

FSV

 Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: 96 steht mit dem Rücken zur Wand. Beide Rückrundenspiele gingen für den Tabellenletzten verloren. Mainz schielt mit 27 Punkten nach oben.

PERSONAL: Hannovers Neuzugang Milosevic wird sein Debüt in der Innenverteidigung feiern. Beim Gegner fehlen die Winterverpflichtungen Berggreen und wohl auch Onisiwo.

STATISTIK: Mainz konnte noch kein Spiel in Hannover gewinnen. In neun Partien gab es vier Siege und fünf Unentschieden für 96.

BESONDERES: 96-Hoffnungsträger Szalai hatte seine bislang beste Bundesliga-Zeit zwischen 2010 und 2013 in Mainz. In 79 Partien erzielte er 21 Treffer.

Hertha 

BSC

- Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Dritter gegen Zweiter - ein Spitzenspiel. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres sah die Situation noch ganz anders aus: Da war Hertha Vorletzter und der BVB Tabellenletzter. Eine entscheidende Frage: Wer stoppt Aubameyang (20 Saisontore)?

PERSONAL: Ibisevic und Brooks sind bei Hertha rechtzeitig fit geworden. Skjelbred ist gesperrt. Haraguchis Einsatz ist fraglich. Tuchel kann aus dem Vollen schöpfen. Nur Sahin und Bender kämpfen noch um den Anschluss.

STATISTIK: Die Berliner sind seit Ende November (0:2 in München) unbezwungen. Im eigenen Stadion hat Hertha in dieser Saison nur einmal verloren. Der Direktvergleich in bisher 57 Erstliga-Partien ist deutlich: Dortmund gewann 26 Spiele, Hertha nur 17.

BESONDERES: Mit einem Remis hätte Hertha (derzeit 34 Punkte) nach 20 Partien die Punkteausbeute der kompletten Vorsaison (35) erreicht. Borussia (44) könnte das mit einem Sieg schaffen, Ende 2014/15 standen 46 Zähler zu Buche.

FC Ingolstadt 04 - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der FCA ist seit sieben Bundesligaspielen nicht mehr unterlegen, Ingolstadt hat drei seiner letzten vier Partien verloren.

PERSONAL: Groß ist nach abgelaufener Gelb-Sperre wieder dabei, die Gäste können erneut auf Caiuby setzen.

STATISTIK: Im bislang einzigen Bundesligaduell gegeneinander behielt der FCI mit 1:0 die Oberhand.

BESONDERES: Die Augsburger haben alle ihre drei Gastspiele bei den "Schanzern" gewonnen - zwei in der 2. Bundesliga, eines im DFB-Pokal.

Bayer Leverkusen - Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: 21 Punkte trennen beide Teams. Nie war der Abstand zwischen einem Tabellenführer und einem Vierten vor dem 20. Spieltag größer. Doch ein Sieg der Leverkusener wäre Wasser auf die Mühlen jener Skeptiker, die den Münchnern aufgrund des nahen Guardiola-Abschieds eine schwierige Rückrunde prophezeien.

PERSONAL: Den Bayern gehen nach den Ausfällen von Boateng und Martinez die Abwehrspieler aus. Selbst der kurzfristig verpflichtete Tasci muss wegen einer Gehirnerschütterung passen. Bei Leverkusen fehlen Bender, Aranguiz und Kruse.

STATISTIK: Von den letzten sechs Heimspielen gegen die Bayern verlor Leverkusen nur eines. Aber: In der Hinrunde gewannen die Bayern alle Spiele gegen die Top Vier.

BESONDERES: Chicharito gegen Lewandowski - das Bundesliga-Topspiel wird auch zum Duell der Torjäger. Chicharito traf in 16 Ligaspielen 13 Mal für Bayer. Lewandowski erzielte alle vier bisherigen Rückrunden-Treffer der Münchner.

Hamburger

SV

- 1. FC Köln (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der HSV will den Sturz in die Abstiegsregion verhindern. Seit fünf Spielen (4 Niederlagen, 1 Remis) warten die Hamburger auf einen Sieg. Auch die Kölner haben in diesem Jahr noch nicht gewonnen.

PERSONAL: Beim HSV steht Zugang Drmic vor seinem Debüt. Für ihn müsste Müller weichen. Spahic meldete sich wieder fit. Bei den Kölnern kehren die genesenen Heintz und Sörensen zurück. Lehmann fehlt (5. Gelbe).

STATISTIK: Beide treffen sich zum 90. Bundesliga-Duell. 34 Mal hat der HSV gewonnen, 31 Mal Köln. Die letzten beiden Begegnungen in Hamburg haben die Domstädter für sich entschieden (2:0, 4:3).

BESONDERES: Trainingszoff beim HSV: Gregoritsch stieß Ilicevic mit dem Ellenbogen, der Kroate revanchierte sich mit einem Kopfstoß. Trainer Labbadia: "Übers Ziel hinausgeschossen."

1899 Hoffenheim -

SV

Darmstadt 98 (Sonntag, 17.30 Uhr)

SITUATION: Hoffenheim steht auf einem Abstiegsplatz, Darmstadt hat sieben Punkt mehr: Wer hätte das vor der Saison für möglich gehalten? Für die TSG ist das ein erstes richtiges Abstiegskampf-Endspiel.

PERSONAL: Beide können in Bestbesetzung spielen. Neuzugang Platte dürfte bei den "Lilien" erst einmal auf der Bank sitzen.

STATISTIK: Das Hinspiel endete 0:0. Mehr direkte Duelle gab es zwischen 2001 und 2007 nur in der Regionalliga.

BESONDERES: Die große Frage ist: Darf Hoffenheims Nationalspieler Volland von Anfang an spielen oder sitzt er wie zuletzt in München nur auf der Bank? Vieles spricht für seinen Einsatz.

dpa

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