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Der Große Preis von Belgien: Darauf muss man achten

Motorsport Der Große Preis von Belgien: Darauf muss man achten

Lewis Hamilton will an seiner Vormachtstellung in der Formel 1 nicht rütteln lassen. Teamrivale Nico Rosberg plant hingegen in Belgien die nächste Attacke. Für Sebastian Vettel wird es in Spa schwer.

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Ihn gilt es zu shclagen: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

Quelle: Valdrin Xhemaj

Spa-Francorchamps. Endlich nimmt die Formel 1 die brisante zweite Saisonhälfte so richtig in Angriff. Beim Grand Prix von Belgien stehen natürlich wieder die Silberpfeile um Lewis Hamilton im Fokus. Ein Blick auf die spannendsten Aspekte des elften Saisonlaufs am Sonntag in Spa-Francorchamps.

DER WELTMEISTER: Lewis Hamilton präsentiert sich auf dem Asphalt unwiderstehlich. In den beiden Auftakttrainings hielt sich der Brite noch etwas zurück, am Samstag war der 30-Jährige aber voll da. Die Pole in Belgien war seine sechste in Serie und die insgesamt zehnte im elften Formel-1-Rennen dieses Jahr. An den derzeitigen Machtverhältnissen will der WM-Führende nicht rütteln lassen. Sein Rezept: "Ich muss mehr Poles in Siege umwandeln."

DER WERDENDE VATER: Nico Rosberg musste die Dominanz seines Stallrivalen eingestehen. "Lewis war am Ende einfach zu schnell, da hat er nochmal was rausgehauen. Ich hatte nichts mehr entgegenzusetzen", sagte der WM-Zweite nach dem Qualifying. Rosberg sieht dennoch "genügend Möglichkeiten", zum vierten Mal in dieser Saison einen Grand Prix zu gewinnen. Die Geburt des ersten Kindes kommende Woche wäre dann die Krönung.

DIE JUBILARE: Ferrari startet in seinen 900. Grand Prix, Sebastian Vettel in seinen 150. - die Scuderia und ihr Star wollen am Sonntag aber nicht nur auf diese Wegmarken anstoßen. Die Voraussetzungen sind aber ungünstig. Vettel geht nach einer enttäuschenden Qualifikation nur von Position acht ins Rennen, Teamkollege Kimi Räikkönen kam nach seinem vorzeitigen Aus nicht über Rang 14 hinaus.

DER START: Der Automobil-Weltverband FIA will für mehr Spannung und Unberechenbarkeit bei den Starts sorgen. Dafür werden die technischen Hilfen für die Fahrer beschnitten. Der Funkverkehr mit den Ingenieuren ist extrem eingeschränkt. Die Piloten sind wieder mehr selbst gefordert, den optimalen Druckpunkt der Kupplung zu finden. Rechnen die Fahrer daher gleich mit Chaosstarts? Trotz vereinzelter Bedenken: Nein.

DAS ÜBERRASCHUNGSMOMENT: Auch wenn es Prognosen zufolge während des Rennens trocken bleiben soll, sind Wetterumschwünge auf dem Kurs in den Ardennen keine Seltenheit. Von einer weiteren bösen Überraschung will Rosberg nach seinem Reifenplatzer am Freitag auf jeden Fall verschont bleiben. Denn restlos aufgeklärt ist der merkwürdige Vorfall nicht. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff räumte eine "bizarre Situation" ein. Das Team habe aber alle möglichen Maßnahmen ergriffen, um so eine gefährliche Wiederholung auszuschließen.

dpa

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