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Deutsche Langläufer holen ersten Podestplatz

Ski nordisch Deutsche Langläufer holen ersten Podestplatz

Die deutschen Langläufer sehen Medaillenchancen bei Großereignissen vornehmlich auf den Kurzstrecken. Darauf arbeiten sie hin. Die Team-Sprints von Planica zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

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Sandra Ringwald (l) und Hanna Kolb freuen sich über den dritten Platz.

Quelle: Antonio Bat

Planica. Die deutschen Langläufer haben in Slowenien den ersten Podestplatz in diesem Winter erreicht. Sandra Ringwald und Hanna Kolb kamen in Planica im Team-Sprint auf Platz drei.

Bei den Männern fehlten Thomas Bing und Sebastian Eisenlauer 0,52 Sekunden zum dritten Rang. Die Siege gingen nach Schweden und Italien. Stina Nilsson und Federico Pellegrino trugen sich zweimal in die Siegerlisten ein. Beide gewannen die Freistil-Sprints. Zudem holten sich Nilsson mit Ida Ingemarsdotter und Pellegrino mit Dietmar Nöckler auch die ersten Plätze in den Team-Sprints.

Nachdem die Schwarzwälderin Ringwald im Sprint erstmals im Finale gestanden hatte und dort Platz fünf erreichte, war sie besonders heiß auf den Team-Sprint. "Darauf legen wir ja besonderen Wert. In diesen Wettbewerben sehen wir bei Großereignissen am ehesten Chancen, ganz vorn mitzumischen. Da will jede dabei sein", sagte Langlauf-Teamchef Andreas Schlütter.

Und so verkauften sich die beiden Damen hervorragend. Ringwald hielt auch auf der letzten Runde der Tempoverschärfung von Heidi Weng aus Norwegen und Ingemarsdotter stand, und Kolb sicherte dann gegen das zweite schwedische Team überlegen den Podestplatz. "Das haben sie echt gut gemacht", lobte Schlütter.

Fast hätten es auch die Männer geschafft. Doch die in Planica sehr starken Franzosen hatten das bessere Ende für sich. Männer-Trainer Janko Neuber hatte extra den Team-Sprint-erfahrenen Distanzläufer Thomas Bing für diesen Wettkampf mitgenommen - und der Thüringer überzeugte. Für Schlussläufer Eisenlauer, im Sprint schon starker Sechster, war die Zielgerade etwas zu kurz. "Die Strecke war relativ einfach, es fehlte ein zweiter Anstieg. Aber auch so sind wir zufrieden. Unser eingeschlagener Weg ist richtig. Dass die Athleten nach der strapaziösen Tour de Ski zu solchen Leistungen fähig sind, zeigt, dass das neue Training anschlägt", bemerkte Schlütter.

dpa

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